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Alt 20.03.2011, 11:33
nordohr
Gast
 
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AW: Klangschale und Trommel

Nun ja,

in meinem Vorgehen liegt eine gewisse Entscheidung für einen Weg, der sich die speziellen Eigenschaften der Klangerzeuger zu eigen macht und deshalb bewußt die Trommel in ein anderes psychoakustisches Fenster legt. Der langsame Impulsgeber wirkt orientierend. Ich komme nach langem Studium der tranceauslösenden Mittel nicht umhin zu sagen, daß ungewohnte Wege auch zu guten und sehr guten Ergebnissen kommen. Denn entscheidend scheint mir das bewußte Ritual als Ganzes zu sein. Also die bewußte Einstellung der Teilnehmenden. Die Werkzeuge sind gewissermaßen das Interface. Das Erstaunliche: Es ist die psychoakustische Gesamtheit, auf die ich mich einlasse, nicht mehr das Einzelinstrument. Insofern werden die widersprüchlichen Impulse zwischen Trommel und Schale unbedeutend. Dennoch würde der Verzicht auf eines davon das Setting zerstören. Paradox und wahr.

Das Bestehende zu hinterfragen und frei zu experimentieren finde ich jedenfalls gut und wichtig. So kann sich Neues entfalten. Und in diesem Falle sogar etwas, was sehr wirksam und schön zugleich ist.

Und aus meiner therapeutischen Erfahrung heraus weiß ich inzwischen auch, daß die Vereinigung verschiedener Wege oft erhebliches Potential hat. Anscheinend gilt der Satz: Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit.

Beste Grüße
Michael
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