Hatte letztes Jahr mehrere Konzerte "Sound & Silence" mit meinen Klangobjekten (auch Klangschalen) und Jazz-Schlagzeug. Es war phantastisch.
Ebenso habe ich schon mit einem Tabla-Spieler, der auch andere Percussionsinstrumente verwendet hat, zusammengespielt.
In der Indischen Musik ist das Zusammenspiel von obertonreichen Instrumenten wie Sitar und Trommeln selbstverständlich.
Es braucht auch keine schamanische oder sonstwie geartete Tradition als Erlaubnis, das zu dürfen, sondern nur ein entsprechend sensibles Einfühlungsvermögen.
Es ist tatsächlich so: Etwas Neues entsteht immer aus der Vereinigung von Gegensätzen.
Wisst Ihr eigentlich, daß sich die deutsche Sprache so entwickelt hat?
Unsere Urahnen kamen aus Asien und aus Afrika. Spuren dieser Überlieferungen sind noch in der nordischen Mythologie in der Edda zu finden.
Die Asen kamen aus Asien und hatten eine singende Vokalsprache. Die Wanen kamen aus Afrika und hatten eine konsonantenreiche Sprache.
Beide Völker sind sich in Mitteleuropa aufeinander getroffen und haben sich Jahrhunderte lang bekriegt, bis sie eingesehen haben, daß sie sich zusammentun müssen, um weiter zu kommen. Auf diese Verschmelzung gehen unsere heutigen europäischen Sprachen, die aus Vokalen und Konsonanten bestehen, zurück.
Unsere heutige Obertonmusik hat ihre Wurzeln auch in Asien und in Afrika gibt es rhythmische Trommelsprachen (Talking-Drum)
Also, da hast Du Deine Tradition.

Martin