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Alt 03.09.2006, 11:47
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feuervogel69 feuervogel69 ist offline
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du stellst die richtigen fragen, um zu sehen, daß diese ganze planetentongeschichte auf wckeligen füßen steht. assoziativ ja, oder als analogie wie ja auch in der astrologie-warum nicht.

ich erinnere mich nur an eine joachim-ernst behrend-CD, da waren mal original-umrechnungen/umsetzungen der planetenlaufbahnen drauf. größtenteils waren das keine töne, sondern periodisch wiederkehrende glissandi (tonhöhe fällt und steigt beträchtlich). man bedenke, daß planenten so oder so auf elliptischen bahnen "schwingen"...

anders der erdenton! die planenteneigendrehung ist konstant und kann damit zumindest theoretisch als "ton" ausgegeben werden. meine meinung ist allerdings, daß es hier ja um resonanzgesetze geht. und wenn man sich in der natur anschaut wie resonanz stattfindet und welche "ungenauigkeiten" da vorkommen, bzw. eben natürlich sind bis hin zu gesetzmäßigen verschiebungen (!!) so wird klar, daß ein mathematisches hochrechnen in die x hoch10. oktave nix mit echter resonanz zu tun hat! es ist ein modell und es schmeckt unserem geist da es logisch klingt und rein mathematische resonanz zu sehen ist. coustou hat hier zwar mathematisch beachtliches geleistet, aber er hätte vorher einfach mal z.b. in eine orgel gehen sollen und dort die resonanzgesetze studieren sollen (orgel als klangsystem mit dem größten tonbereich).

ein orgelbauer würde sich kaputt lachen, wenn er die oktaven in seiner orgel zwischen den registern mathematisch genau stimmen sollte.

das gesetz der oktave (darauf geht ja das alles zurück) existiert SO leider nur auf dem papier. die oktave ist einfach die zweitgrößte resonanz (nach der prime) die es gibt und entsprechend kommt sie in der natur sicher auch häufig vor. aber nicht mathematisch ungerundet!und schon gar nicht über oktavräume von 10 hochx usw.

deshalb die orgel als beispiel, denn sie zeigt uns wie die oktave sich schon bei einem abstand von 5 oder 6 oder 8 oktaven "verbiegt" damit resonanz stattfindet!

warum das so ist? weil schwingende systeme eine masse besitzen und die ist träge und bremst... die mathematische berechnung hat keine masse.

lg matthias
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