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Alt 12.11.2003, 15:34
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feuervogel69 feuervogel69 ist offline
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frequenzly asks;-))))

auch wenn ich jetzt gefahr laufe mich hier in die nesseln zu setzen....- ich find diese frequenzgeschichte von der sache zwar richtig (alles ist klang;-) aber diese zuordnungen bzw. deren ableitungen(!!!!!) oft den größten nonsens!!

zum bsp. planetenfequenzen: eine wirkliche "tonumsetzung" der planetenbewegung (die ja elliptisch und nicht gleichförmig ist!) habe ich mal auf einer j.e. behrend CD gehört. folgerichtig "eierten" dort die töne (wie auch die planeten) ziemlich hin und her. d.h. der "ton" irgendein planet (fürs konkrete müßte ich jetzt allerdings wieder mächtig recherchieren-ist schon lange her) schwankte z.b. mehr als eine terz (3 töne) andere weniger, einer ich glaube sogar über eine quinte.

es mag richtig sein, daß eine schale mit einer bestimmten frequenz (bloß jede schale hat so viele....welche ist denn die zugrundegelegte??????) bestimmte wirkungen hat, bzw. zuordnerbar ist (z.b. nabelbereich) vielleicht sogar auch planetar wenn man die planeten auch etwas archetypisch sieht ;-) aber zu behaupten die umlauffrequenz von pluto entspricht der frequenz dieser schale ist aus meinem wissen heraus doch etwas grober unfug. (bitte nicht böse sein frank...) das ändert nichts an der wirksamkeit der schalen, aber die physikalischen erklärungen der esoterikszene (damit meine ich allerdings jetzt gar nicht so sehr euch!!!!) sind oft sehr hanebüchen bis falsch.
natürlich sind planeten, tierkreis etc. altbewährte konzepte oder modelle um zusammenhänge aufzuzeigen, aber nicht in physikalischer 1:1 umsetzung!

bei der ganzen frequenzgeschichte werden irgendwelche "grundfrequenzen" einfach mathematisch hochoktaviert und dann behauptet daß das dann übereinstimmt. mathematisch zwar richtig aber natürlich (in dem sinne wie solche dinge in der natur stattfinden) aber leider falsch. in allen tonsystemen oder auch in orgelpfeifen oder anderen akustischen instrumenten finden "spreizungen" oder "engungen" statt, die den mathematischen obertonaufbau z.t. sehr stark differieren. die klangschale ist hier ja bestes beispiel das das bis zur bildung von völlig unharmonischen teiltönen gehen kann. das ist der rein akustische aspekt.
die (oder unsere) wahrnehmung kommt ja noch dazu- daß wir verhältnisse in ihrer harmonik auch unterschiedlich wahrnehmen bzw. das frequenzen (auch licht) in unterschiedlichen medien immer auch verändert werden (quasi umtransformiert)-also auch wirklich physikalisch durch verschiedene schallausbreitungsgeschwindigkeiten, kopplungszonen, phasenangleichung etc. . und wir genau das eben auch als stimmig (eben passend) empfinden. und da rede ich von dem reinen musik. akustischen bereich der im normalfall ca. 8 oktaven umfaßt.wenn in diesem bereich schon differenzen um die 5%(schätze ich jetzt-müßte ich ansonsten ausrechnen) auftreten, wie erst bei dem unterschied zu planetenumläufen!!!!!!!!!!!

summa summarum: wenn jemand den ton D als mondton fühlt mag das o.k. sein, aber seine "frequenzen" mathematisch hochzuoktavieren.... das haut nicht hin.

zu guter letzt: was machen wir denn mit unseren schalen- die haben ja zum teil alle möglichen frequenzen... (wenn wir jatzt mal vom hören ausgehen-beim massieren mit reiben o.k. da ist wirklich fast (!) nur der grundton entscheidend) eigentlich müßte es dann ja auch mond-mars-sonne-schalen oder pluto-venus-lilith-schalen geben;-))) oder: je nachdem wie ich die schale anschlage - und damit ja jeweils andere töne am "lautesten" sind- die schale neu zuordnen. denn da klangschalen und glocken zu den am meisten "spreizenden" instrumenten gehören, versagt hier die mathematische oktavierungsmethode ja völlig!

oder nehmen wir gerade beim meditieren die "schwebungsfrequenz" der schale als bestimmungsfrequenz ihrer planetaren zuordnung?

liebe marsgrüße (oder doch lieber merkur???)an alle.
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