|
hallo frank!
habe mir mal deine messungen angeschaut.... allet schön mit komma;-) darf ich dich da ein bißchen ärgern? 1% toleranz hihi... nein, ist schon gut gemacht, auch wenn ich immer mehr als 4 teiltöne höre (mal der software die ohren waschen...) im zusammenhang mit ober-und teiltönen (v.a. im bezug auf deine antwort oben) solltest du aber noch eins wissen:
grundsätzlich geht man immer vom normalen obertonaufbau aus. jetzt gibt es aber immer mal instrumente wie z.b. klarinette (oder alle konisch geformten blasinstrumente, oder "gedeckte" orgelpfeiffen in denen sich z.b. nur ungeradzahlige teiltöne entwickeln. d.h. eine klarinette überbläst eben auch sofort in den 3. teilton. in dem falle unserer schalen sind die töne ja sehr gespreizt,aber im falle unseres 2. klingenden "obertons" bei der schale würde ich aber schon sagen, daß das ganz klar der 3. teilton ist. d.h. daß ist NICHT die gespreizte 1. oktave! die fehlt... kannst ja mal ausmessen, ob möglicherweise auch klangschalen nur die ungeradzahligen teiltönen resonieren lassen (mit mehr oder weniger abweichung natürlich) .
dann solltest du bei aller messung etwas bedenken was sehr zu denken gibt: bei glocken (sind ja sowas wie klangschalen in groß...) spricht man vom schlagton-den ton den man quasi als hauptton hört. dieser ton kommt physikalisch NICHT im dem klangspektrum der glocke vor!! er bildet sich im ohr oder wo auch immer;-)wahrscheinlich so ne art kombinationston.
also in bezug auf das wechselspiel zwischen mensch und glocke/schale gibt es durchaus wesentliche dinge, die ein mikrofon bzw. die angeschlosssene software einfach nicht erfaßt...;-)
gruß-matthias
|