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Alt 10.03.2008, 19:22
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feuervogel69 feuervogel69 ist offline
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feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
naja-übung macht den meister.....

als geiger genieße ich die möglichkeit die schalen zu "bestreichen". wenn man den bogenwechsel beherscht und die schale gut ist, schafft man es den strich zu wechseln ohne daß der ton abbricht. allerdings ist das eine technik zwischen unterarm und handgelenk. grob gesagt: wenn der unterarm z.b. die richtung wechselt "hängt" das handgelenk nach und schiebt den bogen noch ein stück weiter und wechselt erst dann später. auf die art kann man den bogen so führen, daß ein plötzlicher gewichts- und damit druckabbruch an der kontaktstelle vermieden wird.

kkurz noch zu den bögen: je mehr haare aufliegen, umsomehr kann man drücken.also energie reingeben. allerdings dämpft der bogen da auch mehr insbesondere hohe frequenzen.

je weniger haare aufliegen um so mehr kann sich der klang entfalten insbesonders die obertöne.

fazit: geigenbogen ist gut bei kleinen schalen. für die großen schalen nehme ich dann lieber einen baßbogen.

das "kreischen" was hier beschrieben wurde nennt sich in der geigensprache eigentlich "flageolett" und meint, daß man statt des grundtones einen oberton anspielt. wenn man mit dem bogen zu schnell ist, oder wenn der bogen zu leicht für die schale ist oder man zu schief anstreicht passiert dies schnell.

andrerseits kann man solche angespielten obertöne irre laut aufziehen.... wer da nicht reagiert... ;-)))

man kann sich auch einen bogen ganz simpel selber bauen, indem man eine halbierte bambusstange (so ca. 40 cm) längsseitig (!) mit angelsehne (o.ä.) sehr oft umwickelt-so daß die bambusstange durchgebogen ist, von der sehne unter spannung gehalten wird und ausreichende wicklungen eine spielbare fläche ergeben. gut kolophonieren ist wichtigste bedingung.

lg
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