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ist zwar schon etwas älter das Thema, aber dennoch..
ich bekomme mit den Begriffen Therapieklangschale, Medizinschale u. überhaupt mit dem Begriff therapeutische Arbeit im Zusammenhang mit Klangschalen immer massive Bauchschmerzen.
Therapie ist immer zielorientiert und sehr individuell.
Frei übersetzt heißt Therapie "Maßnahmen zur Heilung oder Linderung von Krankheiten oder Verletzungen". Und zwar immer in der Reihenfolge Symptom - Diagnose - Therapie. Dabei darf eine Therapie in Deutschland nur ein Mediziner oder Heilpraktiker, Psychologe durchführen, wenngleich der Begriff Therapie an sich nicht geschützt ist. D.h. letztendlich kann mann alles mit dem Begriff Therapie erweitern, aber therapeutisch tätig werden nicht. Das aber nur nebenbei
Der Therapie muss also immer auch ein Krankheitssymptom und darauf hin eine individuelle Diagnose erfolgen. Erst dann kommt die Therapie als letzte Stufe.
Das würde auf Klangschalen bezogen heißen, dass eine Therapieschale immer eine Krankheitsheilende oder lindernde Schale sein muss, was ja durchaus in Einzelfällen auch möglich sein kann.
Was im Zusammenhang einer Klangtherapie/Schale aber fehlt ist der individuelle Charakter und Diagnostik. Hier wird die Reihenfolge Symptom - Diagnose- Therapie gerade umgedreht. Zuerst kommt die Therapie. Auf oder besser gegen was therapiert werden soll, und zwar im Individualfall, wird aber nicht bestimmt, das geschieht dann nach dem Prinzip "schaun wir mal..." Wenn ich Frau Hess richtig verstehe wird ein internes Auswahlkriterium bestimmt, welche Klangschalen hochwertig sind und welche weniger und die höherwertigen Schalen als Therapieklangschalen deklariert. Fehlen hier aber nicht notwendige Informationen gegen welche Krankheiten welche Schale in Frage kommt? Fehlen hier aber nicht Informationen, nach welchen Kriterien hochwertig oder weniger hochwertig bestimmt wird? Ist es die Klangdauer? Größe, Gewicht, Schwingungsverhalten, Schwingungsvolumen? Tonhöhe, exakte Frequenz oder die Metallzusammensetzung oder anderes?
Wenn es Therapeutische Schalen geben sollte, dann müssen diese auch genau deklariert werden, gegen welche Krankheiten denn genau. D.h. diese Schale ist für Kopfweh, diese für Hautausschlag etc. etc. Wenn es z. Bsp die Metalllegierung sein sollte, welche den Qualitätsstandard bestimmt, müsste jede Schale, die für ein bestimmtes Krankheitsbild bestimmt ist eine andere Metallzusammensetzung haben, also ein bisschen mehr Zinn ist für Migräne, ein bisschen mehr Kupfer ist für ?
Da dies (gott sein Dank) nicht geschieht, wird der Eindruck erweckt, es handelt sich um universelle Therapieschalen, also solche die gegen alles helfen. In diesem Fall brauche ich natürlich auch keine Diagnose zu erstellen, dann würde es natürlich passen, nach dem Motto, die traditionelle Methode mit den 12 Metallen (sofern es diese absolut gesehen überhaupt gegeben hat, aber anderes Thema...)hilft gegen alles.
Abschließend ist die Klangarbeit mit Klangschalen sicher ein schönes und vor allem sehr entspannendes Erlebnis, dass Zur Mitte, Harmonie und innerer Zufriedenheit führen, Kreativität anregen, Konzentration fördern und noch viel mehr kann. Als Folge daraus, und das ist ganz wichtig, können sich sicher auch krankheitslinderne Effekte einstellen, dies aber nicht primär und in den meisten Fällen nicht zielgerichtet sondern meist als Nebeneffekt, den man vorher genau gar nicht bestimmen und somit nicht therapieren kann.
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