Hallo Frank,
ja, ja der Kammerton a....... der wurde 1822 zum ersten Mal in Paris untersucht. Und dabei kam heraus, daß jedes Orchester in einer anderen Tonhöhe spielte. Die Große Oper in Paris bevorzugte 431Hz, das Berliner Theater 437 Hz
Im Jahre 1858 legte die Pariser Akademie den Kammerton a auf 435 Hz fest. Bei einer Temperatur von 15 Grad Celsius.
Dann kamen wir Deutschen und legten 1939 auf Anregung des Deutschen Akustischen Ausschusses den Kammerton auf 440 Hz fest, und dast bis heute so geblieben.
Aber kein Musiker hält sich mehr an die 440 Hz.
Die Tonhöhenveränderungen ob nun 432Hz oder 440 Hz unterliegen dem Zeitgeist. Ein Orchester das seine Instrumente auf 443Hz bis auf 446 Hz stimmt klingt brillianter, schnelle Tonfolgen können differenzierter gespielt werden.
Die Musiker, die mit mir zusammen arbeiten stimmen ihre Instrumente auf die Klangschalen ab und auf das was wir in einem Konzert erreichen möchten, spielen wir langsamere parts auf den Klangschalen werden die Instrumente nicht zu hoch gestimmt, da der Klang des Zusammenspiels hierdurch an Wärme gewinnt.
Bei schnellen Stücken ist eine höhere Gesamthöhe angenehmer, die Töne bekommen mehr
Präsenz und eine größere Differemziertheit zueinander.
Es ist also egal wie die Schalen gestimmt sind, jeder Musiker kann sich auf die Schalen einstimmen.
Sehr empfehlen kann ich für alle Musiker mit Klangschalen das Buch von Robert Jourdain, „Das wohltemperierte Gehirn“
Liebe Grüße
Thomas