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Alt 14.09.2008, 00:51
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feuervogel69 feuervogel69 ist offline
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Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
tibetische Klangschalen sind nicht exakt kreisförmig. Dadurch ist oft ein einzelner markanter Ton in Wirklichkeit zweifach vorhanden. Liegen die Frequenzen beider Töne sehr nah zusammen (<5%), so nehmen wir dies als Schwebung war (wabbernder Ton).

Gedrehte Schalen haben keine Schwebungen in den Tönen.

Die Schwebungsfrequenz der einzelnen Töne sind oft unterschiedlich.
Die meißten Klienten/Kunden nehmen diese feine Differenzierung des Klanges nicht wahr. Dazu gehört schon ein wenig Übung und Achtsamkeit.
also auch gedrehtes schalen-zimbel- etc.-zeugs schwebt meines erachtens, wenn auch allerdings nur minimalst und oft viel zu langsam. aber vielleicht habe ich da zu wenig erfahrung. kenne die ja nur so mal kurz vom anspielen im laden.

für alle interessierten: genau die schwebung ist das psychoakustisch relevante, außer den reinen vibrationen die auf den körper wirken.

zur wahrnehmung: stefan: einspruch! die neusten untersuchungen (ja, als musiker muß man schön am ball bleiben...) haben folgendes zweifelsfrei fetsgestellt: jeder (!!) mensch "hört" z.b. falsche töne!

man spielte allen möglichen leuten musik vor und z.t. mit schwachen oder auch deutlichen falschen tönen. in der verbalen befragung war das ergebnis so wie wir es kennen: nur die hörgeübten nahmen den falschen ton wahr. anders dagegen die messung der gehirnaktivität-hier zeigte sich das die falschen töne von jedermann registriert wurden! lediglich die fähigkeit zur zuordnung/wertung fehlt sozusagen.

genauso sehe ich es mit den schwebungen: die wirken psychoakustisch auf jedermann, auch wenn da hausfrau erna überhaupt keine schwebung "hört"....

aus dem gleichen grunde halte ich im umkehrschluß die verwendung von entspannungsmusik in form von mp3´s für den größten blödsinn: wir "hören" zwar keine unterschiede, aber das ohr und das gehirn hat "intern"
in der signalverarbeitung "streß"-der entspannende zustand geht nicht so tief.anstatt loszulassen, muß das gehirn ständig fehlende signalanteile ergänzen und assoziativ klänge ergänzen/interpolieren.

btw: statt diesen ganzen planetengequarke wäre es z.b. wesentlich sinnvoller die schalen nach ihrer schwebung u.a. einzuteilen. also ob sie im alpha,beta,theta oder deltabereich schwingt. anhand dieser klassifizierung wäre es auch für ungeübte klangmasseure leicht, probanden stück für stück in die tiefenentspannung zu führen.

lg matthias
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