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Alt 13.10.2008, 21:21
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feuervogel69 feuervogel69 ist offline
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stefan: wieso setzt du "fragezeichen" bei klang in der therme?

ich selbst habe mal ein konzert in einer therme gegeben und bin dort dann auch diesen fragen "nachgetaucht" ;-)

dort gab es unterwassermusik in einem großen solebecken (wo der körper fast von selbst schwimmt).

meine erfahrung bei der ganzen sache: durch das wasser, das schwimmen, die entspannung werden auch klänge anders und bewußter wahrgenommen. das ist schön und öffnet einfach zugänge. das klangschalen anders als in der badewanne klingen kann ich mir gut vorstellen (ich hatte die schalen damals nicht im wasser), aber ich würde das nicht überbewerten. klang ist klang und der klang von klangschalen ist einfach faszinierend. auch unter wasser, auch wenn man den "baß" nicht so spürt. ja-wasser dämpft die tiefen frequenzen sehr.

sieh es einfach als spielerischen umgang ohne den zwang zum erlebnismaximum! als "erstkontakt" ist das für viele viel besser und unverkrampfter als gleich die volle dröhnung auf der matte mit unterbewußtseinscheck ;-))

(ich schätze mal wir sollten hier diesem peter sowas mal gönnen, damit der sich mal entspannt...)

vielleuicht noch zur wirksamkeit von klängen: mache dies nicht von der lautstärke abhängig! gerade alte instrumente (also ab 200 jahre rückwärts) sind live gehört für unsere ohren sehr leise. man hört sich ein. das bewußtsein lernt da gleich noch etwas sich zu fokussieren....
und gute entspannungsmusik (letztens bei ikea war das absolut top) ist grad so an der wahrnehmungsschwelle. unsere sinne nehmen das trotzdem war.

letzte anmerkung: es gibt eine art von musik (oder von relevanz von musik) die eigentlich nur dazu da ist, stille herzustellen, indem sie außengeräusche und unharmonisches gebrabbel (z.b. in der therme...) soweit "zurückdrängt", daß es quasi ausnivelliert ist. wie ein räucherstäbchen, was gar nicht selbst groß riechen soll, aber andere düfte neutralisiert. auch für diese art von "musik" finde ich in der therme ihre berechtigung. es reicht quasi dem bewußtsein das "angebot" von harmonischen klängen zu machen und dank unsere inneren filter etc. kann man sich dann (je nachdem wie stark man will) auf diese klänge hinfokussieren.

für musikmacher ist es am anfang immer komisch quasi musik "out of fokus" zu machen und nicht selbstverständlich im mittelpunkt zu stehen, aber die wirkung und berechtigung ist trotzdem da.

lg
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