Es wird ja immer wieder behauptet, daß Klangschalen vielen verschiedenen Metallen zusammengesetzt sind, die merkwürdigerweise genau der abendländischen Alchemie entsprechen sollen. Früher waren es sieben, seit ein paar Jahren sind es sogar zwölf. Ganz abgesehen davon, daß das handwerkstechnisch unmöglich ist diese Metalle zu mischen, ergäbe sich dann eine Legierung, die so spröde ist, daß sie nicht mehr zu bearbeiten geht und wahrscheinlich auch nicht besonders gut klingt.
Welche Sinn sollten solche Ammenmärchen haben, wenn nicht den, die Verkaufszahlen anzukurbeln?
Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse und mit ein bisschen Hokuspokus fängt man Möchtegern-Esoteriker. (Früher nannte man das auch "Bauernfängerei"

)
Und wenn man diesen Händlern wirklich glauben kann, dann wären die giftigen Zusätze alles andere als unbewußt in die Schalen eingearbeitet.
Übrigens gehört auch Blei zu den "Planetenmetallen" und ist kaum weniger giftig als Quecksilber, wobei es sogar eher wahrscheinlich ist, daß Klangschalen Blei enthalten, da Zinn in der Natur fast immer in Verbindung mit Blei auftritt und Bronze eine Legierung aus Kupfer und Zinn ist. Bei einfachen handwerklichen Verhüttungsmethoden ist es dann schon möglich, daß die Bronze auch einen geringen Bleianteil enthält.
Das gleiche gilt auch für hochgiftiges Arsen, welches in vielen Kupfererzen enthalten ist, aber selbst bei den zwölf Metallen aus denen die Schalen bestehen sollen, nicht mit aufgeführt wird.
Aber keine Angst diese Verunreinigungen sind nicht für den Benutzer der Klangschalen schädlich, sondern für den Hersteller und wahrscheinlich für die Natur in der Umgebung seiner Werkstatt.
Also freut Euch lieber an dem schönen Klang und auch an der Wirkung der Klänge,
aber seid Euch bewusst das auch eine solche Geschichte von den vielen Metallen nur ein Klang ist, der eine bestimmte Wirkung haben soll...