|
AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
das post oben ist einfach mal was, was ich vor einiger zeit mal angefangen habe.
evtl. nochmal sein einstieg in eine diskussion. kurz noch zu den im anderen thread angesprochenen "taschenspielertricks" von custo: da die klangschalen sich so ungünstig auf die töne verteilen, hilft sich custo damit, indem er einfach je nach planetenton das "A" (also die frequenz des kammertons, also des bezugssystems) nach oben oder unten verschiebt, so damit es einerseits (völlig unbegründet) ins temperierte stimmungssystem paßt, andreerseits, so die planetentöne scheinbar schön wohlgeordnet auf verschiedenen tönen sitzen.
der nächste trick und gleichzeitig die schwierigkeit ist ja, daß die planeten selbst quasi um "oktaven" auseinander sind!! nur durch die völlige "nivellierung" der ganzen töne in eine oktave hinein, geschieht es ja, daß plötzlich viele planeten auf den "gleichen ton" kommen.... man könnte also durchaus ein reales "planetenset" zusammenstellen, wenn man den oktavabstand der planeten untereinander berücksichtigen würde. so hat man aber eigentlich planeten mit ein und demselben ton....
hauptargument gegen die gängige praxis ist aber von meiner seite (da müßte ich aber noch messen etc.) einfach der fakt, daß schon allein die messung der töne in der genauigkeit von 0,2 hz (die erforderlich ist, um wirklich unterscheiden zu können) so von den üblichen meßmethoden in der praxis nicht erreicht wird!!!!!
grundlage der ganzen messungen unserer klangschalenmeister ist i.d.r. ein computer. die abtastraten der soundkarten bilden rein rechnerisch die grundlage (die vergleichsgrundlage) für die frequenzberechnung. da die toleranz dieser abtatsrate aber vorhanden ist und nie absolut stimmt, fallen die messungen je nach soundkarte anders aus. die gängigen programme die ja ursprünglich ZUM MESSEN VON MUSIKTINSTRUMENTEN entwickelt sind (wo die toleranzen fast vernachlässigbar sind!) mitteln deshalb die gemessenen werte.
nach meinen feststellungen liegt die toleranz der messungen oberhalb der notwendigen unterscheidungsgröße (0,2hz) und sind deshalb m.M.n. unbrauchbar.
ein anderer schuh ist dann der, wie genau denn das wesen mensch überhaupt unterschiede wahrnimmt. reagiert eine zelle (vom gehör wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen) wirklich völlig anders auf einen ton der nur 0,2 hz neben einem anderen liegt (und damit z.b. ein völlig anderer planet ist)??
die klangschalen führen es uns ja vor: JEDER ton einer schale (also auch alle obertöne) sind in wirklichkeit 2 töne-mit einer differnez zwischen 1 und 5 hz (eben genau die schwebungsfrequenz, denn so kommt die schwebung zustande). wenn also schon der von uns als einer gehörte ton einer klangschale in wirklichkeit 2 sind- und dies durch die ganze obertonreihe- was ist denn dann ausschlaggebend??
es sei ausdrücklich gesagt, daß die verkäufer sich stets aus diesen 2 tönen. den passenden heraussuchen (der am besten übereinstimmt) bei frank dann noch mit toleranzangabe ....
wer sich mit resonanz auf der erde auseinandersetzt, weiß, daß resonanz nicht erst bei 0,2 hz anfängt sondern viel viel früher. unser empfinden darüber was EIN ton ist, kommt ja nicht von ungefähr.
insofern ist es einfach haarspalterei aus de facto ein und denselben wahrnehmbaren ton durch (nicht mal wirklich genaue) messungen künstlich mehrere planeten "herauszuoperieren".
lg
|