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Alt 18.08.2009, 09:58
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Stefan Stefan ist offline
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?

Hallo Feuervogel,

ein paar Sachen sind mir aufgefallen:

- Toleranz von 0,2Hz stimmt so nicht. Nach eigenen Angaben berechent Frank eine Toleranz von 1%. Das macht z.B.: bei einem Grundton von 220 Hz eine Bandbreite von 4,4Hz.

- natürlich hanben die meißten geschmiedeten Klangschalen Schwebungen. Das kommt daher, da die Schalen halt nicht exakt rund sind. Liegen die beiden Frequenzen unter 5% auseinander redet man von Schwebung, ansonsten sind es zwei Töne. Das hat nur etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun, nix mit der Physik. Frank nimmt übrigens dann den Mittelwert der beiden Freuqenzen.
Die Planeten haben auch nicht immer die gleiche Bahngeschwindigkeit, sondern nur die Winkelgeschwindigkeit ist immer die selbe. Man könnte also behaupten, dass auch die Planeten schweben.
- Es wird bei ganzen Ausmesserei nicht nur der Grundton betrachtet, sondern alle markanten Obertöne mit. Das heißt pro Klangschale hast Du mindestens drei Versuche einen Plantenton zu treffen.
- Die Unterteilung der Oktave in 5 oder 7 Töne ist historisch bedingt.
Die 5 Töne kommen von der Flöte, die 7 Töne von der Lyra. Die Fanfare hat die Naturtonreihe (Obertonreihe).
Man konnte früher bestimmte Lieder nur auf dafür hergestellte Instrumente spielen. Eine Unterteilung der Oktave in 5 oder 7 Teiltöne hat relativ gar nix mit den Planeten zu tun. Später hat man beide Skalen auf die Klaviatur gebracht: die 7 weißen Tasten und die 5 schwarzen Tasten. Du kannst auf den Klavier petatonisch spielen, wenn Du nur die schwarzen Tasten benutzt.
Im asiatischen Bereich hat man eine Oktav in 22 Teiltöne (Shruti) unterteilt, Anfang des letzten Jahrhunderts hat man die 12 Ton Musik konstruiert.
- Wenn man in eine Oktave alle Planetentöne, Chakrentöne und den ganzen Rest (Alphawelle, Chiron, Biorythmus,..) mit 1% Toleranz aufträgt, bleibt nicht mehr viel Zwischenraum. Das heißt: bei gleichverteilten Klangschalen, hat man nur wenig Ausschuß bei drei Versuchen pro Schale.
- Dann die theoritsche Herleitung des Sonnentons relativ zu sich selber. Denn ansonsten kann es keinen Erdton und Sonnenton im gleichen System geben, da die relative Geschwindigkeit zueinander ja gleich ist. (kann man bei Cousto nachlesen)

Von der technischen Umsetzbarkeit einer genauen Messung und der fragwürdigen Wirksamkeit der ganzen Geschichte ganz zu Schweigen....

Cousto hat übrigens nur astronomische Betrachtungen gemacht, die alle mathematisch nachvollziehbar sind. Mit Klangschalen, Astrologie oder Esotherik hat seine Arbeit nichts zu tun.
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Stefan Michel

Ausbilder in Klangschalenmassage
Instrumentenhändler
Reiki-Meister
Ober- und Untertonsänger
Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren
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