wenns denn nur frank wäre.... er macht das ja durchaus seriös (im sinne der transparenz und nachvollziehbarkeit) wie du sagst, aber schaut man bei ebay z.b. so tummeln sich da soviele planetenschalen, daß es da nicht nur um frank geht...
mein problem an der sache ist, neben dem ganzen wirksamkeitskomplex den du wahrscheinlich besser erforschst, daß sich über genau diese planetentongeschichte die ganze klangschalentherapie in die esoterikszene katapultiert- der erfolg mag hier frank recht geben oder nicht-aber andereseits jeder seriöse musiktherapeut spätestens hier die hände über den kopf zusammenschlägt!
und frank will ja durchaus nicht nur als eso-klangmasseur gelten...oder? ich finde auch daß das unglaubliche potential der klangschalen mehr verdient hätte, aber dazu bedarf es glaubwürdigerer konzepte-bzw. deren herleitung (!!).
leider haben ja die wenigsten den hintergrund um zu verstehen, was da eigentlich ins verhältnis gesetzt wird. umsomehr verantwortung haben dann die macher der szene eigentlich verantwortungsbewußt mit ihren theorien bzw. praktizierten wissen umzugehen.
und da setz ich dann schon mal gerne hier mein skalpell an wenn frank marktorierntiert dann tonleiterschalen etc. herausbringt
alternativen habe ich hier ja schon oft aufgezeigt, also potentiale die die klangschalen hinsichtlich ihrer klassifizierung mitbringen: vokale, gehinrwellenfrequenzen (alpha, beta, deltaschalen!), kurzum das ganze spektrum klassischer klangtherapie und auch sonstiger tradierter psychoakustischer phänomene.
ich erinnere in dem zusammenhang nur mal z.b. an das land mit großer psychoakustischer tradition: bali! hier ist eine hohe kunst gongs zu schmieden. die instrumente werden ganz klar psychoakustisch klassifiziert und eins der stimmsysteme (jedes dorf hat eigentlich ne eigenen stimmung...) ist aber z.b. eine teilung der oktave in 5 gleiche töne! nicht darstellbar in unserem europäischen tonsystem, aber von psychoakustischer relevanz im zusammenhang mit den gamelanorchestern.
hier liegen z.b. traditionelle schätze im wissen um schwingungen und keiner nutzt sie. was spräche dagegen die klangschalen zu sets zusammenzustellen die sich an solchen systemen orientieren? nicht ohne grund wurden die dortigen gongs dann in solche stimmungssysteme integriert!
das abendländische tonsystem geht überhaupt nicht von der eigenheit der idiophone (selbstklinger) aus und demzufolge sind sets, wie die auch von uta karen, zur gesangsbegleitung-also nach klaviertönen geordnet- irgendwie an der sache vorbei. das ist ein bißchen als wenn eskimos dann kartoffeln und bohnen nur roh essen würden, weil sie das vom lachs her so gewohnt sind....
lg matthias