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Alt 19.08.2009, 11:31
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Norman Norman ist offline
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Norman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?

Danke für die ausführliche Herleitung; auch wenn mir hier z.T. schwindlig wurde, hehe.

Aber wie werden in Bali Gongs psychoakustisch klassifiziert? Aufgrund welcher Parameter würde man ein Schalenset zusammenstellen?
Nicht dass ich das in Frage stellen möchte, aber wieweit sind wir in der Lage, dieses System - z.B. Dörfern Stimmungen zu geben, was ich schonmal total genial finde - nachvollziehbar zu verifizieren? Doch auch nicht mehr als bei den Planetentönen, oder? Man sollte vorsichtig damit sein, diverse menschgemachte Ton-Systeme (Unterteilung einer Okatve in 22 Töne oder 7 Töne) gegeneinander zu stellen. Das eine hat kaum mehr Daseinsberechtigung wie das andere. Es beruht auf komplexen Wahrnehmungen - die sich kontinental z.T. krass unterscheiden. Und ein nach fernöstlicher Wahrnehmung geformtes Tonsystem muss im Westen nicht zwangsläufig zünden; genauso umgekehrt. Doch beide haben irgendwo auch ihre Daseinsberechtigung, da mit ihnen - recht erfolgreich - gearbeitet wird.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass Franks Arbeit mit den Planetenschalen nicht dogmatisch ist und in den Seminaren stets die Wahrnehmung der Gebenden / Lernenden / Übungspartner oberste Priorität hat. Also wenn dort einer der Teilnehmer der Meinung ist, dieser eine Mond will runter aufs Knie, dann macht der das und dann soll er das auch. Würden die Planetenschalen (inkl. der Zuordnungen nach Custo oder wem auch immer) oder Franks Technik des Spielens dort als das starre Nonplusultra verkauft, hätte ich und hätten sicherlich viele andere nicht da gelernt. Ich für meinen Teil habe ein Problem mit Dogmatikern.

Natürlich sind Argumente wie die teilweise eng beieinanderliegenden Frequenzen und die Meßmethoden /-toleranzen nicht aus der Welt zu schaffen und mir auch in den Seminaren aufgefallen. Durch diese Diskussion aber entwickeln wir alle uns und die Klangarbeit ja weiter - und das wird wohl auch ausdrücklich so gewünscht. Und irgendwann gibt es vielleicht eine Möglichkeit, Planetentöne präziser zu definieren. Wir befinden uns ja in einer Entwicklung, die weder am Anfang noch am Ende steht, sondern dynamisch ist. Wie schwierig es ist, die komplexen Töne manches Klanginstrumentes zu erfassen oder zu definieren ist weithin bekannt und wird beim Didge und bei den Schalen sehr deutlich. Aber mit einer gepflegten Diskussionsrunde wie dieser tragen wir auch zur weiteren Erkenntnisgewinnung und Entwicklung bei.

Die Arbeit mit den Planetentönen hat mir - der ich in kosmischen / astrologischen Dingen eigentlich völlig planlos bin - den Einstieg in die Materie etwas erleichtert und nachvollziehbarer gemacht. Viel besser, als wenn da irgendwo jemand steht und sagt, dass hier wäre eine Beckenschale und die hier ist für den Kopf; und keiner "weiß" warum.

Weil Feuervogel es angesprochen hat; über die Alpha- Beta- usw. -Wellentöne würde ich gern noch mehr wissen. Sind ja auch Bestandteile von Franks Schalen-System. Wie stehts hier mit dem wissenschaftlichen Abgleich; das würde mich mal interessieren. Wurde ja immerhin als ein klassisches / potentielles Einsatzgebiet der Klangarbeit bezeichnet und wird natürlich auch von mir so gesehen. Gibts da schon einen, sagen wir, Stand der Dinge, über den es klare Erkennntisse gibt, die man nach aussen hin transportieren kann?

Muss jetzt hier erstmal Schluss machen- das Büro ruft.

Eins noch, weil Stefan hier grade noch geschrieben hat.

Für mich besteht eine Klangbehandlung aus drei Komponenten: Der Schale, dem Masseur und dem Klient. Jeder bringt seinen Anteil mit in eine Behandlung und zwischen allen drei Komponenten gibt es eine Wirksamkeit der Behandlung und zwar in beiden Richtungen. Ein guter Masseur kennt die Beziehungen und kann diese auch differenzieren.

Dem stimme ich natürlich uneingeschränkt zu.
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Klangmassage-Stollberg/E.
Norman Schirmer

http://www.klangmassage-stollberg.de
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