Hallo Frank,
bei sehr großen Schalen, dreht sich die Schale nicht.
bei mittelgroßen, muß man diese fixieren, entweder seitlich am unteren Rand der Schale mit den Fingern festhalten. Am besten mit Zeigefinger und Mittelfinger weit gespreizt. (so wie beim Victory)
oder aber in die Mitte reingreifen. Dann kann man aber die Schale mit dem Klöppel nicht umrunden, sondern nur hin und herreiben (etwa dreiviertel der Schale), dass muß man aber noch länger üben, als das umrunden, bis es nicht mehr rappelt.
Das ganze ist wirklich nur wirksam, wenn man das rappeln abstellt.
Du hattest geschrieben, dass es wichtig wäre, dass der Grundton entsteht, wenn man die Schale anreibt.
Nach meiner Erfahrung, sollte man die Schale mit einer neutralen Einstellung und Spieltechnik auf dem Körper anreiben. Der Körper kann dann entscheiden, welcher Ton entstehen darf -> Resonanzprinzip.
Das gilt auch, wenn man nur für sich mit einer Schale meditiert.
http://www.klangschalenmassage.de/Kl...ngmassage.html
Ich erlebe es immer wieder, dass sowohl die Intension des Masseurs als auch der Zustand des Klienten (Blockaden, Verspannungen,...) eine wichtige Rolle in der Auswahl der Schalen und der Wirksamkeit des Klanges spielen.
Nach meiner Auffassung sollte daher die Intension des Masseurs eine
neutrale sein, damit das Ego des Masseurs keinen Einfluss auf die Massage hat.
Was bringt es dem Klienten, wenn ich verzweifelt versuche den Grundton anzureiben, wenn der Körper sich nach einem Oberton sehnt????
Gruß Stefan