Hallo,
vielen lieben Dank für Eure Antworten!
Fotos siehe unten, hier noch wie gewünscht, einiges zur Schale.
Als Größenvergleich habe ich ein handelsübliches Metermaß beigelegt.
Die Schale mißt 60,3 bis 61,6 cm im Durchmesser. Am Boden ist sie so wie manche anderen Fußschalen in einem größeren Bereich ganz flach.
Wandstärke oben sind ca. 7 mm. Sie ist ca. 20 cm hoch. Preis liegt im Bereich der üblichen Kilopreise.
Am liebsten stelle ich sie auf den Schnurring, der auf dem Foto zu sehen ist. Dann ist die Dämpfung am geringsten und die Schale schwingt sehr lange nach.
Anreiben läßt sich die Schale auch. Mit meinem Lederreibeschlägel geht das nicht, aber mit dem Kopf eines Gummihammers kommt sehr schnell und sehr prominent der erste Oberton.
Tonaufnahmen habe ich noch nicht probiert, außer ein Video mit einer Digitalkamera. Bei Grundtonklang ist da aber nur ein leises Schnarren hörbar. Sonst habe ich insbes. kein hochwertiges Mikrophon, um den Klang einzufangen.
Mittlerweile habe schon einige Schlägel selbst gebaut.
Den reinen Grundton bekomme ich jetzt am besten mit einem Vorschlaghammer 3 kg mit einem Badetuch umwickelt, siehe Foto.
Auch ein großer Gongschlägel bringt eher den 1. Oberton der Schale, der meist sehr dominant ist. Die weiteren Obertöne sind dann wieder etwas schwächer, allerdings je nach Anschlag.
Die anderen Schlägel sind:
20 mm Gewindestange auf 60 cm abgelängt und mit einem sehr großen und kleineren Gummihammer an jedem Ende versehen (gar nicht so leicht mit einem 20er Holzbohrer ein zentriertes Loch in Gummi zu bohren).
28 mm Flachmeißel 40 cm lang, mit einem Badetuch und dicken Socken umwickelt.
5 kg Eisenquader mit Badetuch umwickelt.
(Ich weiß, an der Ästhetik der Schlägel muß ich noch ganz hart arbeiten

)
Der Anschlag mit der Hand klappt bei dieser Schale auch, bringt aber eher den ersten Oberton.
Ich habe auch mit Untersetzern aus Türstoppern und einem Holzbrett experimentiert. Das ist aber vielleicht etwas für einen anderen Thread.
Jedenfalls bekomme ich jetzt mit dem 3 kg Hammer, den tiefen Klang, den ich mir wünsche und für einen Mischklang oder eher Obertöne kann ich auch andere Schlägel nutzen.
Jetzt werde noch versuchen dem Vorschlaghammer noch etwas von seiner etwas brachialen Optik zu nehmen...
Die nächste Herausforderung ist jetzt ein Reibeschlägel, der den Grundton erzeugt...
Herzlicher Gruß
Thomas