|
AW: Schalenuntersetzer für Fußschalen
das kommt eben drauf an. entscheidend ist das verhältnis gewicht/dünnheit...
und bei kleinen wuhangongs gibt die dickere stärke des materials auch genügend festigkeit.
aber bei großen größen ist das hohe eigengewicht dann quasi kontraproduktiv.
außerden gibt es bei wuhan auch sehr unterschiedliche dicken. mein "großer" wuhan ist äußerst dünn abgeschliffen.
vielleicht sollte man auch generell nochmal sagen, daß bei instrumenten sehr sehr oft die klangschönsten auch die empfindlichsten sind, weil die meistens dünner ausgearbeitet sind (weniger masse). solange man dicke brummer hat, ist das alles egal-auch in dem sinne, daß da gar kein soo edler klang da ist, der schaden nehmen könnte.
je ausgearbeiteter und dünner-desto klangvoller oft das instrument aber auch emfindlicher. bei alten posaunen (auch hier: dünn und trotzdem stabil gibt guten klang, ist aber große kunst und baugeheimnis der hersteller) ist das phänomen der materialermüdung z.b. ein problem. aus irgendeinem grund passieren anscheinend rekristallisationsvorgänge oder was weiß ich-ist ja auch ne legierung und der klang baut ab.
summa summarum: jeder kann seine instrumente behandlen wie man möchte, aber bei klingenden teilen gilt umsomehr, daß alles lebt... sich verändert etc. .. grobe einwirkungen von außen, durhc druck, zug, gewicht beschleunigen diesen prozeß.
umgedreht ein häufiges spielen der instrumente positive materialveränderugen bewirkt. bei holz mehr, aber auch bei metall zu beobachten.
|