Einzelnen Beitrag anzeigen
  #9 (permalink)  
Alt 28.05.2006, 10:06
Benutzerbild von feuervogel69
feuervogel69 feuervogel69 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.2003
Ort: leipzig
Beiträge: 302
Renommee-Modifikator: 0
feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hallo hütchen!
natürlich kann man wunderbar ums dritte auge klangmassieren. man sollte aber unbedingt bedenken, daß 1:die ohren hier unmittelbar in der nähe sind 2. schädelknochen hervorragend den schall ins gehörzentrum leiten 3: die "binaurale" konstruktion unseres gehörsinns beachten! (hemisync arbeitet z.b. damit)

ich würde folgendes empfehlen (für eine "kopfberuhigende"klangmassage):

du suchst dir eine schale mit grundton in deiner tieferen stimmlage (also zwischen 200 und 260 hz) . der stärkste oberton ist meisten der 2. (also 3. teilton), also dann so ca. zwischen 600 und800 hz. diese frequenzen können sehr sanft und heilsam wirken wenn sie sanft (!) erklingen.

am wichtigsten ist aber daß die schwebungen schön langsam sind (unter 7hz) auf keinen fall darf es "klirren" (sehr schnelle schwebungen, besónders bei den teiltönen von kleinen schalen).

wenn diese voraussetzungen gegeben sind, kann man wunderbar die schale direkt vor dem 3. auge spielen oder auch auf dem kopf. die schwebungen (und phasenverschiebungen) "laufen" um den kopf und das gehirn bekommt eine hervorragende hemissphärensynchronisation. hervorragend auch, wenn man die schale vor dem 3. auge dreht währedn des spielens.

bei allem voodo und planetentönen und sonstwas darf man die normalen psychoakustischen grundlagen nicht vergessen! gerade kleine schalen erzeugen vorzugsweise frequenzen um die 1000-1500 hz. in diesem bereich hat das ohr seine größte sensibilität. wenn hier was zu laut, zu hart, zu unharmonisch (schlechte teiltonlage und schwebung) ist, nervt das schnell bzw. kann destruktiv wirken. stichwort geige üben... (warum sind wohl so viele davon genervt? eben wegen diesen frequenzen) kleinkinder schreien genau in dieser lage um maximale aufmerksamkeit (und maximalen nerv) zu erzeugen....


schalen am und auf den körper mögen erstmal rein frequenzabhängig wirken über gewebestimulation, -lockerung, aura und sonstwas; alles am ohr wirkt hauptsächlich über die psychoakustik. meister "solcher" musik sind und waren die indonesier (gamelan-orchester) und ihre gongs. hier wurden und werden ganz konkret schwebungen (ombaqu) nach psychoakustischen gesichtspunkten unterschieden und eingesetzt. alphawellen,deltawellen etc. -dies alles wird seit alters her traditionell u.a. mit idiophonen (also selbstklingern wie gong, klangschalen, glocken, glasharfe, zymbeln) ganz bewußt für heilung und konkrete psychische zustände benutzt. hemisync (monroeinstitut) ist eine gute moderne aufarbeitung dieser sachverhalte.

je kleiner die schale um so mehr gilt: wichtiger als planetentöne, also absolute frequenzen, sind die schwebungsfrequenzen der schalen!
vor diesem hintergrund möchte ich nochmal eindringlich von der "baukastenmentalität" warnen, die ich manchaml empfinde, wenn schalen nach analogieprinzipien angeboten,ausgewählt und eingesetzt werden (planentenzuordnung von schalen und körperteilen z.b.).



lg matthias
Mit Zitat antworten