Also, ganz genau hab ich im September 1993 damit angefangen, also vor noch nicht ganz 17 Jahren. Also sind auch meine ersten Schalen nicht noch nicht antik. Sie sind ja noch nicht mal volljährig.
Aber es stimmt, feuervogel, sie sind von vornherein bewußt als Klangschalen hergestellt worden.
Als ich damals anfing damit, haben alle Fachleute erzählt, das die Tibeter sich hintergründig lächelnd ausschwiegen, wenn man sie nach Klangschalen fragte.
Außerdem fing es gerade an, daß die Idee von den sieben Planetenmetallen (merkwürdigerweise nach europäischer Alchemie-Tradition), die in den Klangschalen verarbeitet worden sein sollen, sich verbreitete. Heute sind bei den gleichen Schalen bereits zwölf Metalle Standard. Auch ein Ausdruck von Evolution
Eine liebe gute Bekannte und geistige Schwester von mir hat - ich glaube es war in den siebziger Jahren - gemeinsam mit ihrem Mann in Nepal ein Kinderheim aufgebaut und war sehr erstaunt, wie viele Klangschalen sie jetzt auf einmal besitzt.
Damals waren es tatsächlich nur Salat- und Suppenschüsseln.
Aber Frank, sag mal, warum regst Du Dich darüber eigentlich auf?
Wenn sie gut klingen ist doch gut.
Oder hast Du Angst, ich will Dir ein Geschäft kaputtmachen?
Ich steh sowieso mehr auf ehrliche deutsche Handarbeit.
Und wenn jemand meine Schalen schön findet, verkaufe ich Ihm gerne eine und wenn nicht, baue ich eben was anderes. Und wenn sich noch irgend jemand für meine Sachen interessiert, wenn sie dann tatsächlich irgendwann mal antik sind, habe ich wahrscheinlich auch nicht mehr so viel davon.