Ist zwar schon spät, aber ich muß mich doch endlich mal wieder zu Wort melden.
Ich habe nichts gegen "Blech", ich stelle nur fest, daß ein unterschiedliches durch die Bearbeitung bedingtes mikrokristallines Gefüge des Metalls eine erhebliche Auswirkung auf den Klang, aber vor allem auf die Wirkung (psychoakustisch) des Klanges hat. Mal ganz grob gesagt: Es gibt gegossenes Metall, es gibt geschmiedeten Guß, es gibt gewalztes Metall und es gibt übergeschmiedetes gewalztes Metall.
Und hier kommen wir wieder zu der Frage, ob es wirklich so wichtig ist, daß homöopathische Globulis süß schmecken.
Tatsache ist, daß durch Handarbeit energetische Informationen auf das Metall übertragen werden. Diese Information schwingt auch im Klang mit. Interessant ist das auch deshalb, weil sich das Klangbild eines Gongs oder einer Klangschale auch dauerhaft ändern kann, je nachdem wer dieses Instrument regelmäßig spielt. (Das gilt übrigens für alle Musik- und Klanginstrumente)
Kurzfristig spielt es sogar eine Rolle, wer zuhört. Das wäre jetzt eine Frage von mir an Euch Klangmasseure, ob Ihr diese Erfahrung bestätigen könnt. (Vielleicht gehört das ja sogar mit zu den Grundlagen einer Klangmassage-Ausbildung? Da kann ich nämlich nicht mitreden)
Und noch etwas, um auch mal wieder auf die Anfangs-Frage dieser Diskussion zurückzukommen: Ich glaube, gerade bei den antiken Schalen sollte man auch sehr achtsam sein, was diese energetische Information angeht. Es könnte ja auch sein, daß irgend so ein Bön-Priester die Schale, die man gerne hätte, für irgendwelche Schwarz-Magischen Praktiken verwendet hat. Solche Informationen sind nicht so leicht wieder loszuwerden und wirken sehr subtil. Und wenn ich dann an die Klangmassage denke, in der sich die Menschen so weit im Gefühl öffnen ...
Wollt Ihr das Euch und Euren Patienten antun???
Das wäre ja noch schlimmer, als die in den Schalen angeblich enthaltenen hochgiftigen Schwermetalle wie Blei und Quecksilber.
Was ist nun mein Anliegen mit meinen Gongs.
Zum einen ist mir Reproduzierbarkeit ein Graus. (Das überlasse ich lieber anderen) Ich liebe die Individualität, deshalb bin ich ja so gerne Handarbeiter.
Deshalb gibt es bei mir keine zwei gleichen Klangobjekte, sondern nur ähnliche, manchmal auch sehr ähnliche.
Bei den Gongs hatte ich mir bisher nie ein vorherbestimmtes Klangbild oder eine vorherbestimmte psychoakustische Wirkung als Ziel vorgenommen. Mein Ziel ist eigentlich immer, daß ein neues Objekt zu einem Dokument meiner Weiterentwicklung wird und das Ziel meiner Weiterentwicklung ist, daß ich lerne, ganz im Einklang mit der Schöpfung zu leben. Da ich aber kein Engel bin, sondern nur so ein oller Schmied, gibt es da auch noch eine ganze Menge menschlicher Schwächen abzuklopfen. (Das hat natürlich auch den Vorteil, daß ich sicher noch einige Gongs und Klangschalen beklopfen muß, um da endlich hinzukommen

)
Aber mal wieder im Ernst. Bei den Gongs macht sich das vor allem im Klang bemerkbar. Man könnte meine Gongs also als "Evolutions-Gongs" bezeichnen, die den Sinn haben, die Menschen dazu anzuregen, bewußt an ihrer eigenen Weiterentwicklung zu arbeiten und ihr Leben auf ein übergeordnetes Ziel auszurichten.
Lieber Frank, ich glaube nicht, daß es möglich ist neue
Töne zu finden oder zu erfinden. Das läßt sich doch alles physikalisch messen und mathematisch berechnen von sagen wir 20 bis 18000 Hz. Aber wie wäre es mit neuen Klängen? (Den Unterschied wirst Du wohl kennen

)
Ist es nicht unglaublich, wenn man allein daran denkt, wie viele Menschen es auf der Erde gibt und daß jede/r eine völlig eigene Stimme hat, an der man ihn/sie erkennen kann? Und genauso individuell können Klangschalen zu den Menschen passen. Dagegen kannste Deine paar Planeten echt vergessen!