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| Experimente mit Klangschalen Alles was woanders nicht hinein passt |
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Hey,
bei der Verwendung eines Geigenbogens oder auch eines Chellobogens werden extrem hohe Obertöne der Klangschale zum schwingen gebracht. Das beschreibst Du als kreischen. Das Kolophonium musst Du natürlich benutzen, wie beim Geige spielen auch. Beim Richtungsechsel bricht der Ton ab, anders als bei der Geige. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Wenn Du den Bogen abheben läßt, schwingt die Schale weiter. Dann kannst Du den Boden wieder neu ansetzen und wieder in der gleichen Richtung anstreichen. Das abheben des Bogens und aufsetzen des Bogens kann so geschehen, ohne das der Ton abbricht. Stell Dir vor, ein Fluigzeuig würde landen und starten. Aber wirklich schön, hört sich das Ergebnis auch nicht an ;-)
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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naja-übung macht den meister.....
als geiger genieße ich die möglichkeit die schalen zu "bestreichen". wenn man den bogenwechsel beherscht und die schale gut ist, schafft man es den strich zu wechseln ohne daß der ton abbricht. allerdings ist das eine technik zwischen unterarm und handgelenk. grob gesagt: wenn der unterarm z.b. die richtung wechselt "hängt" das handgelenk nach und schiebt den bogen noch ein stück weiter und wechselt erst dann später. auf die art kann man den bogen so führen, daß ein plötzlicher gewichts- und damit druckabbruch an der kontaktstelle vermieden wird. kkurz noch zu den bögen: je mehr haare aufliegen, umsomehr kann man drücken.also energie reingeben. allerdings dämpft der bogen da auch mehr insbesondere hohe frequenzen. je weniger haare aufliegen um so mehr kann sich der klang entfalten insbesonders die obertöne. fazit: geigenbogen ist gut bei kleinen schalen. für die großen schalen nehme ich dann lieber einen baßbogen. das "kreischen" was hier beschrieben wurde nennt sich in der geigensprache eigentlich "flageolett" und meint, daß man statt des grundtones einen oberton anspielt. wenn man mit dem bogen zu schnell ist, oder wenn der bogen zu leicht für die schale ist oder man zu schief anstreicht passiert dies schnell. andrerseits kann man solche angespielten obertöne irre laut aufziehen.... wer da nicht reagiert... ;-))) man kann sich auch einen bogen ganz simpel selber bauen, indem man eine halbierte bambusstange (so ca. 40 cm) längsseitig (!) mit angelsehne (o.ä.) sehr oft umwickelt-so daß die bambusstange durchgebogen ist, von der sehne unter spannung gehalten wird und ausreichende wicklungen eine spielbare fläche ergeben. gut kolophonieren ist wichtigste bedingung. lg |
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feuervogel69
Kann die Ausführungen von Dir nur unterstreichen.
Bei Life-Konzerten von uns ist das Anstreichen mit einem Bogen einer der Höhepunkte bei den Zuschauern. Sowohl mit einem Kontrabass-Bogen und einem Geigen-Bogen habe ich gearbeitet. Ich bin beim Kinder-Geigenbogen geblieben, und ändere einfach den Anspielpunkt minimal, mit dem Kinder-Geigen-Bogen bringe ich große und auch kleine Klangschalen zum Klingen. Auch Deine Ausführungen zur Haltung des Bogens kann ich nur unterstützen, aber dies setzt doch viel Grundkenntnisse in Sachen Musik voraus. Klasse, der Tipp mit dem Bambusrohr! Liebe Grüsse Thomas |
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AW: Cello-Bogen zum Anspielen
...ein grosser Vorteil beim "Anstreichen" statt beim "Anschlagen" ist der dass das Anstreichen einer Klangschale ohne den Schlag geschehen kann und es so viel sanfter aus der Stille erwächst...
Ich habe dadurch auf sanfte weise schon gewaltiges Erleben der Töne begleiten dürfen! Mit dem Geigenbogen hab ich jetzt eigentlich doppelt so viele Instrumente als vorher nur mit den "angeschlagenden" Klangschalen! |
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