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| Fragen zum Umgang mit Klangschalen Reiben, Anschlagen, Reinigen etc |
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Hallo, ich hab eine Schale mit Durchmesser 39cm Durchmesser und 5,5kg Gewicht. Ich hab keine Idee, wie ich sie anreiben soll. Habe schon verschiedene Klöppel ausprobiert, sie "reagiert" gar nicht. Gibts bei der Größe etwas Besonderes zu beachten? Bei allen anderen Schalen klappt es ohne Probleme. Danke für eure Tipps, traklo
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Hallo und danke Andreas, ich hab schon mit großem Klöppel mit und ohne Leder (verschiedene Sorten), nur mit Holz, mit zeitgleichem Anschlagen, davor anschlagen versucht. Hatte auf eine ganz neue Idee gehofft. Ansonsten muss ich leider sagen, sie wehrt sich noch
- Mal gucken, was mir noch einfällt...Schönes Wochenende! traklo |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Nimm einen Klöppel, wie
.Mit diesem sehr grossen Lederklöppel klappt es meistens
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Gebe seit 1993 Klangmassagen Meine Spezilität die Arbeit mit Planetenklangschalen Seit 1997 biete ich Seminare zur Klangschalenmassage an Mitautor des Praxisbuch Klangmassage Schon mal den Weblog gelesen? |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Hi traklo,
39cm Durchmesse ist eine Größe, die noch mit "normalen" Klöppeln anreibbar sein sollte. Der Klöppel sollte schon einen Durchmesser von 6 cm haben. Große Schalen lassen sch mit einem Wildleder-Klöppel anreiben. Meißt mit viel Druck und sehr langsam. Es gibt allerdings immer wieder Schalen, die sich nicht anreiben lassen. Wenn Du viel Geduld mtbringst und nicht locker läßt, kann eine Schale auch das angerieben werden "lernen". Du kannst es aber auch mal mit so einem Mega-Teil, wie Frank es gezeigt hat, probieren.
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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AW: Anreiben einer großen Schale
meine größte (44cm?) läßt sich auch nicht anreiben....
allerdings ist es imho nicht nur die größe allein,sondern die tatsache, daß es eine neue schale ist. für mich sind dei neuen schalen mit weniger sorgfalt (und wissen?) hergestellt als viele der alten-die zum teil trotz großer größe wie von selbst anspringen.... das treiben so großer schalen ist glaub ich einfach sehr schwierig. selbst der große klöppel (von frank gezeigt) bringt bei mir nix. neben dem anschlag mit weichen gongschlägeln schaffe ich es aber trotzdem zumindest etwas die schale zum schwingen zu bringen: mit einem kontrabaßbogen. diesen tip würde ich sozusagen geben. also ein schwerer streichbogen mit viel haaren und breiter auflagefläche! diesen mit viel druck langsam über den rand gestrichen-sollte dann schon gehen. schau mal bei ebay-da du mit so einem bogen deine ganzen schalen bestreichen kannst, lohnt sich evtl. so eine ausgabe. lg |
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Hallochen, danke für eure Tipps. Die Klangschale, die nach der Zeit, die wir miteinander verbracht haben, jetzt übrigens "Helga" heißt, hat mir Zeichen gegeben. Sie hat es gern, wenn ich sie erst durch warmes Wasser erwärme, mit Wasserfüllung Töne entlocke. Wenn sie nach ihrem Bad entspannt ist, läßt sie sich etwa zwei Runden mit einem dicken Klöppel ein wohliges Brummen entlocken. Falls sie auf Wasserbad verzichten muss, ist sie bereit, mir dieses einen Umdrehung lang zu geben. - Also ich hab ganz klar eine Schale, die lernen will und lehren - das Anreiben muss super langsam gehen und ich darf keinen Leistungsdruck aufbauen.
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AW: Anreiben einer großen Schale
Zitat:
tja, sooo ist das mit den Frauen |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Wie wäre es mit einem Klöppel, der mit Gummi überzogen ist?
Ich verwende da alte Fahrradschläuche. Kann man auch über vorhandene Klöppel 'rüberziehen und dann weiter üben, üben, üben... Übrigens kenne ich das auch, daß Klangschalen sich an das Reiben gewöhnen müssen, also daß auch die Schale das Anreiben "üben" muß und daß sich das Metall erst mit der Zeit darauf einschwingt. (Ich kenne meine schließlich von der Stunde Null an) Viel Erfolg Martin
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Silberschmiedemeister seit 1992, Ich schmiede seit 1993 Klangschalen und andere Klangobjekte und gebe damit auch Konzerte. Meine Klangschalen sind garantiert unzerbrechlich und enthalten keine giftigen Schwermetalle |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Zitat:
lg |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Sorry, daß ich mich erst jetzt wieder melde, war viel unterwegs.
Schwierige Frage, wie lange eine Schale braucht, bis sie eingespielt ist. Ich vermute mal, daß es da keine Pauschal-Antwort gibt. Das hängt vom Material ab und von der Art der Herstellung (nur gegossen, gegossen und abgedreht, gegossen und warm geschmiedet, aus gewalztem Blech kalt getrieben -wie meine- ,aus gewalztem Blech gedrückt oder tiefgezogen) Dann kommt es darauf an, ob sie nach der mechanischen Bearbeitung noch getempert (ausgeglüht und sehr langsam abgekühlt) worden ist. Das trägt sehr zur Entspannung des Materials bei, kann sich aber auch negativ auswirken. Als Beispiel Kupfer aus gewalztem Blech kalt getrieben: Reines Kupfer hat von sich aus schon einen für Klangschalen untypischen Klang. Er ist relativ kurz und weich im Ton, läßt sich aber durch entsprechende Bearbeitung optimieren. Kupfer darf am Ende nicht geglüht werden, sonst wird das Material so weich, daß es überhaupt nicht mehr klingt. Also Kupfer wird durch das kalt Hämmern gehärtet. Dann muß man es einfach stehen lassen. Es klingt am zweiten Tag etwa doppelt so lang wie am ersten und nach einer Woche vielleicht nochmal so lang. Ob die Schale nun ein oder zwei Monate alt ist, höre ich dann nicht mehr. Ich habe dieses Beispiel gewählt, weil es etwas deutlich macht: Es kommt nicht nur auf das Einspielen der Schale an, sondern auch auf das Alter. Die mechanische Bearbeitung mit dem Hammer ist so ein Gewaltakt, daß sich das Kristallgefüge erst einmal entspannen muß, bevor es optimal klingt. Möglicherweise klingen die richtig alten Schalen auch deshalb besser als neue... Doch zurück zu Deiner eigentlichen Frage. Das Beispiel mit dem Kupfer hinkt hier etwas, denn Schalen aus reinem Kupfer lassen sich meiner Erfahrung nach fast gar nicht anreiben. Zu den "normalen" Klangschalen aus Nepal oder Tibet (warm geschmiedet aus gegossener Bronze) kann ich nicht viel sagen, da ich damit keine spieltechnischen Erfahrungen habe, aber vielleicht fühlt sich ja jemand anderes durch dieses Thema angesprochen, mal diesbezüglich genauer hinzuhören. Ich verwende zum Reiben von meinen Schalen am liebsten die mit etwa 13 bis 14 cm Durchmesser, also relativ klein. Aber auch da ist es nur ab und zu so, daß sie sich, wenn sie neu sind, nicht gut anreiben lassen, aber wenn es denn so ist, brauche ich meistens einen Tag und sie schwingt, daß es nur so eine Freude ist. Es hängt aber auch von der Temperatur und der Atmosphäre der Umgebung ab und davon, wer zuhört. Ich kenne nun auch die Eigenheiten von meinen Schalen sehr genau und wenn es erst einmal ein gegenseitiges Einschwingen und Einspielen zwischen Schale und Benutzer ist, kann es schon länger dauern. Metall nimmt Schwingungen von der Umgebung auf und speichert sie auch, feinstoffliche aber auch Klangschwingung. Da ist es doch nahe liegend, daß es die meisten Schwingungen von dem (oder derjenigen) aufnimmt, der es regelmäßig in Schwingung versetzt - oder? Mit einem Gong habe ich das auch schon einmal auf unangenehme Weise erlebt. Nach einem Messewochenende schwang immer so ein schriller Mißton mit, der vorher nicht da war, von den ich beim Hören fast Kopfschmerzen bekam. Er ging erst wieder weg, nachdem ich noch zwei Tage daran weitergeschmiedet und mehrfach geglüht habe. Allerdings gibt es auch Geschichten davon, daß ein Gong geheilt wurde, daß er längere Zeit zwischen zwei intakten Gongs hing, die regelmäßig gespielt wurden... Wenn ich noch mehr Zeit hätte, könnte ich noch stundenlang weitererzählen... Fazit: Achtet darauf, wer auf Eure Schalen haut oder (sich) daran reibt. Das ist eine sehr sensible Sache, die nicht zu unterschätzen ist. Die besten Wünsche für das neue Jahr vom Schmied aus dem Norden
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Silberschmiedemeister seit 1992, Ich schmiede seit 1993 Klangschalen und andere Klangobjekte und gebe damit auch Konzerte. Meine Klangschalen sind garantiert unzerbrechlich und enthalten keine giftigen Schwermetalle |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Hallo Kulturschmied,
danke für Deine ausführliche Antwort! Ich finde es sehr interessant, mal von "Herstellerseite" was dazu zu hören, da ich mich mit Metallbearbeitung sonst nicht auskenne. Allein die verschiedenen Möglichkeiten, die Schale zu formen, finde ich beeindruckend. Mein Zugang zu den Klangschalen ist der des Spielenden. Dabei mache ich immer wieder teilweise rätselhafte Erfahrungen, dass Schalen so und so klingen, die sich sonst ganz anders anhörten usw. Schön, dass Du bestätigst, dass das Metall Schwingungen aufnimmt! Ich hatte bisher "das Gefühl", dass dies so ist, aber man kann sich ja auch schnell in Esoterik verlieren... Eins erlebe ich allerdings immer wieder: Ich habe eine Reihe "neuer" Schalen, die WESENTLICH besser klingen, als die sog. "alten" Schalen, die ich bisher gehört habe. Offenbar ist die Herstellungstechnik immer weiter fortgeschritten und man macht keinen Fehler, sich unter neu hergestellten Schalen umzuhören! Grüße aus Hannover, Andreas |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Hallo, ich wollte euch mal Neuigkeiten von meiner Schale Helga erzählen: Ca drei Wochen hab ich sie einfach in Ruhe dekorativ stehen lassen und viel daran gedacht, dass sie perfekt wäre, wenn ich sie doch nur anreiben könnte...Vor drei Tagen hab ich dann mal wieder gegengehauen - plötzlich hatte sie einen Basston, der vorher nicht da war, völlig neu! Da war ich schon mal ziemlich begeistert. Sie ließ sich sogar weiterreiben, nachdem ich sie erst angeschlagen habe. Heute ist sie am Schwingen und vibrieren, dass ich kaum den Schlägel dranhalten kann. Wie auch immer das geklappt hat, keine Ahnung! Luftvibrationsankommmitschwingmetallspannungseinst immlösung oder andere Erklärung! Irgend so was brauch ich - die Blicke von Freunden und dabei dieses "na irgendwie muss man ja auch dran glauben" ist schon hart! Ich hab Fakten und kann sie nicht erklären!
Also immer schön geduldig sein, bis auch der letzte Ton eurer Schale von Asien hier angekommen ist, Gruß Christiane ![]() |
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AW: Anreiben einer großen Schale
Ein Kunde von mir hat eine große Klangschale gekauft, bei der sich der Grundton nicht anreiben ließ oder nur sehr schwer.
Trotzdem hatte er sich in die Schale verliebt und wollte diese kaufen. 8 Monate später rief er mich an und erzählte mir, dass er jeden Tage versucht hat, den Grundton anzureiben und nun käme der Grundton sofort und er wäre sehr brilliant. Meine Erfahrung ist auch, je merh ich mich mit einer Schale beschäftige, desto besser wird sie. Lustig finde ich, dass Du Deine Schale Helga nennst.... ....da kommt mir spontan eine Idee! Vielleicht wäre dies ein neues Klangkonzept: "Kombinieren Sie Klangschale Helga mit Klangschale Claudia zur Harmonisierung von ...Fußpilz" oder vielleicht wäre dies eine Chance Klangschale über IKEA zu vermarketen..... "Klangschale Helga in ihrem Billy-Regal" (war nur ein Scherz) ![]()
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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