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Fragen zum Umgang mit Klangschalen Reiben, Anschlagen, Reinigen etc

Klangschalen reparieren?

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  #1 (permalink)  
Alt 07.11.2006, 23:15
Benutzerbild von Kulturschmied
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Kulturschmied befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Klangschalen reparieren?

Was tun, wenn ausgerechnet die Lieblingsklangschale 'runtergefallen ist, einen Riß bekommen hat und nur noch scheppert?

Ich habe schon einige Schalen mit Silberlot gelötet.
Manchmal bleibt dabei eine Narbe zurück, aber der Klang war bisher bei allen wieder einwandfrei.
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Silberschmiedemeister seit 1992,
Ich schmiede seit 1993 Klangschalen und andere Klangobjekte und gebe damit auch Konzerte.
Meine Klangschalen sind garantiert unzerbrechlich und enthalten keine giftigen Schwermetalle
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  #2 (permalink)  
Alt 08.11.2006, 15:22
Benutzerbild von frank plate
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frank plate befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Na das ist doch mal Klasse!

Und was kostet es, ich werde gelegentlich danach gefragt.
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Meine Spezilität die Arbeit mit Planetenklangschalen
Seit 1997 biete ich Seminare zur Klangschalenmassage an
Mitautor des Praxisbuch Klangmassage
Schon mal den Weblog gelesen?
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  #3 (permalink)  
Alt 08.11.2006, 23:24
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  #4 (permalink)  
Alt 09.11.2006, 11:00
Benutzerbild von Stefan
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Stefan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
- heißlöten oder kaltlöten ???
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Stefan Michel

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  #5 (permalink)  
Alt 09.11.2006, 13:51
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Kulturschmied befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
600 - 700 Grad, ist schon 'ne ziemlich heiße Sache,
gerade deshalb hat es mich selbst erstaunt, wie wenig es dem Klang schadet.
Aber andererseits werden die Schalen ja auch warm geschmiedet.
Sag niemals heiß schmieden, dann klopft Dir der Schmied auf die Finger (ich nicht)

Was ist "kalt löten" ? Uhu?
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  #6 (permalink)  
Alt 09.11.2006, 14:37
Benutzerbild von Stefan
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Stefan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
sorry,

meinte natürlich weich- und hartlöten.
Tja, die Zeiten in denen ich noch U-Stahl feilen musste, sind schon paar Jährchen vorbei.

Bei den Temperaturen, die Du genannt hast, ist es ja hartlöten.

Und ich dachte schon, ich könnte das was mit meinem Lötkolben retten.
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Stefan Michel

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  #7 (permalink)  
Alt 04.12.2006, 00:56
Benutzerbild von feuervogel69
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feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
zur not hilft u.u. erstmal ein kaugummi (vorher schön energetisch durchkauen.... und die aromasäuren rauskauen damit nur neutrale kaumasse da ist) den man reindrückt und der etwas aushärtet.

mein 2.größter gong, der am anfang klirrte ist damit bis jetzt dauerhaft restauriert ;-))))

kulturschmied: sehr interessant- wie machst du es? wie groß ist der bereich den du vorher mit dem brenner erwärmst? wie dick/dünn sind die schalen an der stelle des risses? verziehen sich die schalen nicht, bzw. reißen da nicht dann andere stellen auf, wo z.b. das material beim schmieden nicht genug verbunden wurde (ist ja eh so ein mix aus treiben und schmieden).

lg feuervogel
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  #8 (permalink)  
Alt 04.12.2006, 14:44
Benutzerbild von Kulturschmied
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Kulturschmied befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kennt Ihr diese Leute, die mal einen Wochenendworkshop in Klangmassage mitgemacht haben und dann glauben, sie könnten das alles auch?

So geht es mir mit meinem Handwerk manchmal auch...
Aber deshalb mache ich da noch lange kein Betriebsgeheimnis draus,
aber ich hoffe, daß hier keiner erwartet, daß ich mehr als 24 Jahre Berufserfahrung mit ein paar Sätzen übermitteln kann.

Zitat:
Zitat von feuervogel69 Beitrag anzeigen
sehr interessant- wie machst du es? wie groß ist der bereich den du vorher mit dem brenner erwärmst? wie dick/dünn sind die schalen an der stelle des risses? verziehen sich die schalen nicht, bzw. reißen da nicht dann andere stellen auf, wo z.b. das material beim schmieden nicht genug verbunden wurde
lg feuervogel
Das ist von Schale zu Schale unterschiedlich, ich hab' schon einige Variationen erlebt. Grundsätzlich läßt sich sagen, daß dickwandigere Schalen einfacher zu löten sind als dünnwandige. Solche Fragen, wie groß die zu erwärmende Fläche ist, sind mir so in "Fleisch und Blut" übergegangen, daß ich beim Arbeiten gar nicht mehr darüber nachdenke.
Ich habe auch schon mal einen Thai-Gong gelötet. Das war nicht so einfach, weil der Riß tatsächlich vor der Lötstelle "weitergewandert" ist.
Das war im Ergebnis eines der Beispiele, wo der Klang wieder gut war, aber die Optik gelitten hat. Der Kunde war aber zufrieden.

Also wenn Du Deine Klangschalen selbst löten willst, kannst Du mich gerne besuchen und ich zeig es Dir, wie es geht. Ich kann Dir aber nicht versprechen, daß so ein Einzelkurs billiger ist, als wenn ich das machen würde.

Villeicht mache ich von dem nächsten derartigen Auftrag eine Fotoserie und stelle die ins Netz. Aber auch damit kann ich die Nachahmung ohne Anleitung oder Berufserfahrung nur bedingt empfehlen.
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  #9 (permalink)  
Alt 05.12.2006, 00:22
Benutzerbild von feuervogel69
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feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
deshalb frage ich ja... weil ich weiß, daß nun ausgerechnet klangschalen u.u. nicht so einfach zu löten sind. ich bin selber hobbymäßig ganz gut drauf und habe erfahrung im hartlöten mit silberlot. allerdings nur drähte, stäbe-also materialien, wo der wärmefluß kein problem darstellt. gerade flächen sind nicht ohne. mir gehts ja hauptsächlich darum, ob es im falle der klangschalen (die ja gute wärmeleiter sind) nur die eigentliche lötstelle heiß gemacht wird und der rest evtl. sogar gekühlt (heilerde, wasser??) oder ob besser relativ großflächig die sache vorerhitzt wird, um dann an der lötstelle relativ schnell zur löttemperatur zu kommen. ich habe nicht soviel schalen zum ausprobieren))

wenn wir nicht soweit wegwohnen würden, wäre ein kurs ganz in meinem sinne, aber so :-( ich hab nur einen riß in einer schale, der stört aber momentan klanglich nicht. die gongs (2 stück mit rissen) sind wie schon erwähnt mit kaugummi seit jahren bestens repariert...

danke dir erstmal für die antwort. fotoserie wäre spitze!

lg matthias
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  #10 (permalink)  
Alt 05.12.2006, 20:05
Benutzerbild von Kulturschmied
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Kulturschmied befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das eigentliche Problem mit der Wärme ist die Tatsache, daß sich Metall bei Erwärmung ausdehnt und das Bronze sehr warmbrüchig ist. Deshalb ist es fatal, wenn Du das Metall neben der Lötstelle abkühlst, weil das dann derartige Spannungen erzeugt, daß garantiert neue Risse entstehen.
Da hilft tatsächlich nur so großflächig wie möglich erwärmen, aber versuch das mal wenn das Material nur 0,3 mm dünn ist...
Und das Silberlot soll ja auch in den Riß hineinfließen und nicht sonstwo hin. Es fließt mit Vorliebe dahin, wo das Metall blank ist.
Also wie gesagt, das meiste ist praktische Erfahrung.
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Geändert von Kulturschmied (06.12.2006 um 00:18 Uhr).
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  #11 (permalink)  
Alt 27.04.2011, 01:37
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Kulturschmied befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Klangschalen reparieren?

Da war doch mal jemand, der mir unbedingt mal auf die Finger schauen wollte.
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  #12 (permalink)  
Alt 27.04.2011, 16:58
Benutzerbild von feuervogel69
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feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Klangschalen reparieren?

na, das ist doch mal was! sehr schön. vielen dank.
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