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Fragen zum Umgang mit Klangschalen Reiben, Anschlagen, Reinigen etc

Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

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Alt 14.10.2010, 19:22
Benutzerbild von feuervogel69
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Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

da hier anscheinend nicht so ganz darüber klarheit herrscht:

die oberfläche eines klöppels (hart/weich/mittel) und ihre dicke ist nur sekundär für den klang verantwortlich-hauptpunkt ist das gewicht, also da vor allem das kerngewicht des klöppels, denn diese "schwungmasse" muß exakt im verhältnis zur "schwung"- besser klangmasse der schale stehen.

nur mit passendem gewicht kann ich bei mühelosem anschlag (und dadurch allen kontrollmöglichkeiten!) die schale sanft und voll zum klingen bringen.

die oberfläche muß lediglich so weich sein, daß durch dei schwingungen der schale im anshclagsmoment kein geklirre entsteht (dauert jetzt zu lang das zu erklären...hat viel mit obertönen zu tun).

der häufige fehler zu leichte und zu weiche schlägel zu verwenden, führt dazu, daß man die fehlende schwungmasse mit bewegungsenergie ausgleichen muß: der anschlag wird oft unkontrolliert bzw. fast unmöglich, da ja der schlegel sofort (!) nach dem anschlag zurückgezogen werden muß. ist die bewegung zu scnell und stark, dann "klebt" der schlegel an der schale und die schale kann nicht schwingen.

leider gibt es für dei großen schalen fast keine wirklich geeigneten schlägel, vor allem die gängigen esoterik-gongschlägel sind oft ungeeignet. zu leicht.

im professionellen percussionsmarkt kann man auch größere gute schlegel beziehen, ansonsten hat z.b. frank in seinem shop die oft bessere variante der dicken holzschlägel mit weichem leder.

dicker filz oder lammfell sind meistens dämpfend genug-hier muß dann nur noch das gewicht und die masse des kerns stimmen.




lg
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Alt 15.10.2010, 12:09
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frank plate befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: der richtige klöppel

Da hat Feuervogel etwas sehr richtiges angesprochen!

Vielleicht noch kleine Richtlinien:

Bei Schalen bis 12 cm Durchmesser reichen meistens Lederklöppel bei Assam und Orissa Form
Bei Bihari Schalen bis so 12 cm sollten man schon einen Filzklöppel nehmen zb KL-FK oder klanggleich einen mit Stiel
Darüber klingen sie gut, mit einem günstigem Filzklöppel aus Indien noch besser einem professionellen härteren Klöppel gut

Es gibt viele kleinere Schalen, vor allem, wenn sie einen dickeren Rand haben, die zb doppelt umwickelte Lederklöppel für einen schönen Klang benötigen so was habe ich zb hier
Nach dem Motto je grösser die Schalen um so grösser muss der Klöppel, weil er mehr Gewicht hat. s.o.
Unter den Spezialklöppeln findet man auch gute Reibeklöppel, z.b. für kleinere Schalen. Diese Klöppel sind mit Ziegenleder umwickelt.
Wobei für grosse Schalen ein grosser schwerer Lederklöppel zum Anreiben gut ist (ab 17 cm Durchmesser) oder grösser

Bengali Schalen (die verbreiteste und sinnvollste Form für die Klangmassage) gibt es ja in allen Grössen so ab 800 Gramm aufwärts, diese benötigen die passenden Klöppel. Feuervogel hat ja erwähnt, dass die meisten Händler keine passenden Klöppel liefern können.
Ich habe vor vielen Jahren Klöppel dafür entwickelt und lasse sie in Deutschland herstellen. Zwischenzeitlich bekommt man sie auch bei anderen Händlern
Diese Klöppel für grosse Klangschalen haben wir in vier härten, wobei 1 hart und 4 sehr weich ist.

Wir suchen beim Verkauf der Schalen normalerweise klanglich am besten passenden Klöppel heraus und verkaufen diese mit. Aber wir sind halt auch ein Spezialgeschäft für Klangschalen

Für grössere Klangschalen verwenden wir gerne die Gongklöppel

Für Fussreflexzonenschalen gibt es neben den günstigeren Gongklöppeln aus China noch einen Spezialklöppel mit langem Stiel

Wie immer gilt, ein guter Klangschalenhändler hat viele Klöppel im Angebot. Denn nur mit einem passendem Klöppel erklingen Schalen wirklich schön. Den Rest hat Feuervogel ja sehr gut erklärt.

Wobei man passender Weise noch sagen muss, andere Faktoren haben auch noch einen Einfluss auf den guten, vollen, harmonischen und ausgleichenden Klang einer Schale.
  • Atmung
  • Innere Ruhe und Ausgeglichenheit
  • Körperhaltung
  • Klöppelhaltung
  • Klöppelführung
  • Anschlaghärte
  • Rhythmus der Anschläge

Es gibt vor allem bei der Klöppelführung einiges zu beachten, zb sollte man nicht in die Schale hineinschlagen, sondern den Klöppel vor dem Rand der Schale zurückziehen, aber das haben wir im Praxisbuch beschrieben.
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Alt 17.10.2010, 22:33
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feuervogel69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

ups-das wird jetzt schwierig da drauf zu antworten, weil ich nicht so schöne bildchen einfügen kann ;-)).

ich steig deshalb einfach mal so ein: genau diese "günstigen filzklöppel aus indien": genau DIE.... sind imho der größte mist. zu leicht für ihre weichheit und zu unhandlich. einzig allein für extrem dünne große schalen sind die zu gebrauchen, muß aber sagen, daß ich so eine schale noch nie gesehen habe;-)

klar bekommt man mit denen auch töne raus, aber meiner meinung tragen genau diese billigschlägel zu einem waaahnsinnig großen teil dazu bei, daß schalen und gongs suboptimal angeschlagen werden und kein bewußtsein über den anshclag entsteht. leider sind die halt weit verbreitet (weil immer dabei und so schön billig).

und frank-da du hier gleich dein sortiment so reingepackt hast ;-)) : ich liebe ja diese großen holzklöppel (die ganz großen schweren). doch auch bei denen könnte ich mir für die schalen über 30cm und dickere ränder noch mehr tunig vorstellen: in das holz ein großes loch bohren (mittig von unten) und einen schweren metallkern einkleben. also noch mehr gewicht. und auch der durchmesser könnte noch etwas mehr sein, bzw. für ganz große schalen (ab 40cm) das leder noch dicker (z.b. dieses sämisch gegerbte hirschleder!) und weicher. meine größte schale bekomme ich derzeit mit keinem klöppel angerieben-ich kann auch mit dem größten nicht genug haftung aufbauen verbunden mit masse, so daß die schale grundtönig angeregt wird. ich lande immer bei den flageolets (obertönen).

evtl. hast du ja muße hier noch etwas zu pimpen ;-))
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  #4 (permalink)  
Alt 18.10.2010, 11:28
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AW: Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

Zitat:
Zitat von feuervogel69 Beitrag anzeigen

ich steig deshalb einfach mal so ein: genau diese "günstigen filzklöppel aus indien": genau DIE.... sind imho der größte mist. zu leicht für ihre weichheit und zu unhandlich. einzig allein für extrem dünne große schalen sind die zu gebrauchen, muß aber sagen, daß ich so eine schale noch nie gesehen habe;-)
Die sind gar nicht so schlecht, aber eben nur für kleinere Schalen bis 500 Gramm, je nach Schalenform. Und Du hast recht, dünnwandig sollten sie sein.
Passen aber auch zu Assam um die 300-400 Gramm. Obwohl da ein schöner Lederklöppel oftmals mehr hilft.

Und Du gehst von den falschen Vorraussetzungen aus, es klingt so, als ob Du von grossen Schalen sprechen würdest.

Zitat:
Zitat von feuervogel69 Beitrag anzeigen

und frank-da du hier gleich dein sortiment so reingepackt hast ;-)) : ich liebe ja diese großen holzklöppel (die ganz großen schweren). doch auch bei denen könnte ich mir für die schalen über 30cm und dickere ränder noch mehr tunig vorstellen: in das holz ein großes loch bohren (mittig von unten) und einen schweren metallkern einkleben. also noch mehr gewicht. und auch der durchmesser könnte noch etwas mehr sein, bzw. für ganz große schalen (ab 40cm) das leder noch dicker (z.b. dieses sämisch gegerbte hirschleder!) und weicher. meine größte schale bekomme ich derzeit mit keinem klöppel angerieben-ich kann auch mit dem größten nicht genug haftung aufbauen verbunden mit masse, so daß die schale grundtönig angeregt wird. ich lande immer bei den flageolets (obertönen).

evtl. hast du ja muße hier noch etwas zu pimpen ;-))
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  #5 (permalink)  
Alt 18.10.2010, 18:34
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AW: der richtige klöppel

Es gibt vor allem bei der Klöppelführung einiges zu beachten, zb sollte man nicht in die Schale hineinschlagen, sondern den Klöppel vor dem Rand der Schale zurückziehen, aber das haben wir im Praxisbuch beschrieben.

Hallo Frank

Am Wochenende habe ich eine Dame kennengelernt, die auch Klangmassagen gab. Sie erzählte uns, das man bei Blockaden in die Klangschale hineinschlagen sollte, damit die Vibration eine stärkere sei und sie damit die Blockaden lösen könne. Ich kann dir leider nicht mehr sagen wo sie gelernt hatt,hab ich vergessen, aber ich hatte mich über ihre Aussage gewundert, weil ich das noch nicht gehört hatte, das man in die Schalen schlagen soll. Da kam mir dein Hinweis gerade recht.

Zu den Klöppeln. Ich benutze am liebsten zur Massage Gongschlägel in unterschiedlichen Stärken, weil ich den sanften Ton, den sie erzeugen am liebsten habe. Klöppel benutze ich nur zum Anreiben.

Liebe Grüße
Klangwelle
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  #6 (permalink)  
Alt 18.10.2010, 19:15
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AW: der richtige klöppel

Zitat:
Zitat von Klangwelle Beitrag anzeigen
Sie erzählte uns, das man bei Blockaden in die Klangschale hineinschlagen sollte, damit die Vibration eine stärkere sei und sie damit die Blockaden lösen könne.
Das ist natürlich völliger Quatsch! Verzapft von jemandem, der nicht genügend ausprobiert hat oder nicht weiss, wie man Schalen effektiv anschlägt.

Es kursiert immer noch das Gerücht, "viel hilf viel"
Am das Gegenteil ist der Fall. Sanftheit hilft.

Und da bin ich mal gehässig das muss einem jemand zeigen, damit man es spürt! Sanfte Vibrationen können viel tiefer gehen. Unter anderem deswegen weil es keine Abwehrreaktion beim Kunden gibt.
Wird eine Schale hart angeschlagen, erschrickt man. Porbiert es aus!
Und dann mal sanft und harmonisch anschlagen, dann kann man den Klang viel besser annehmen.

Aaaahh je länger ich darüber nachdenke, was für einen Mist sie verzapft hat, wird es mir ganz schlecht.

Das Problem ist, Klangschalen sind empfindliche Klanginstrumente und man muss richtig viel üben um gut mit ihnen um zu gehen.

Mich lachen die Leute regelmässig aus, wenn ich Ihnen sage, ich lasse sie nen halben Tag lang nur üben, Schalen anzuschlagen. 90% können es dann immer noch nicht richtig. Denn Übung macht den Meister und dauernde Kontrolle, sich selbst korrigieren und den inneren Schlendrian bekämpfen.
Wer seinen Anschlag nicht bewusst beobachtet, seine Aufmerksamkeit auf die Klöppelführung etc legt sondern nebenher spielt wird nicht in der Lage sein sehr gute Klangmassagen zu geben.
Das Instrument will beherrscht werden!
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  #7 (permalink)  
Alt 19.10.2010, 09:11
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Elyrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

hmmmm - kann es sein, dass "in die Schale hineinschlagen" gerade missverständlich ist?
Frank, ich glaube, Du meinst damit etwas anderes, als "Klangwelle"

Ich denke, die Dame meinte damit, dass sie die Schale von INNEN anschlägt.

Also nicht mit Wucht von AUßEN in die Schale hineinschlagen (dass sie fast vom Körper gefegt wird -wie es glaube ich Frank meint) sondern die Schale von INNEN (nach Außen) bespielen..
Das wäre dann ja eine andere Diskussionsgrundlage... (Wobei wir über unerlässliche Sanfheit und Achtsamkeit wohl nicht mehr diskutieren brauchen)

Herzlichst
Marion
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  #8 (permalink)  
Alt 19.10.2010, 09:56
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AW: Der richtige - passende Klöppel für Klangschalen und seine Auswahl

Zitat:
Zitat von Elyrah Beitrag anzeigen
hmmmm - kann es sein, dass "in die Schale hineinschlagen" gerade missverständlich ist?
Frank, ich glaube, Du meinst damit etwas anderes, als "Klangwelle"

Ich denke, die Dame meinte damit, dass sie die Schale von INNEN anschlägt.

Also nicht mit Wucht von AUßEN in die Schale hineinschlagen (dass sie fast vom Körper gefegt wird -wie es glaube ich Frank meint) sondern die Schale von INNEN (nach Außen) bespielen..
Das wäre dann ja eine andere Diskussionsgrundlage... (Wobei wir über unerlässliche Sanfheit und Achtsamkeit wohl nicht mehr diskutieren brauchen)

Herzlichst
Marion
Das stimmt, wobei meiner Erfahrung nach, der Unterschied nicht so groß ist.
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  #9 (permalink)  
Alt 19.10.2010, 10:34
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Frank, welchen Unterschied meinst Du jetzt?
*verwirrtbin*
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  #10 (permalink)  
Alt 19.10.2010, 17:42
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Ob man die Schale von innen oder außen anschlägt
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  #11 (permalink)  
Alt 19.10.2010, 17:53
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Hallo Frank

Ich meinte von innen nach aussen, das hat sie auch auf dem Vortrag den sie gehalten hat demonstriert, sie hat dann auch die Schale noch hin und her bewegt um einen grösseren Effekt zu erzielen, - sagt sie- .

Ich fand es jedenfalls merkwürdig, weil davon hatte ich noch nichts gehört, und ich hab schon vieles zu Techniken der Klangmassage gehört, und darum kam mir dein Beitrag zum Anschlagen gerade recht.

Liebe Grüße Klangwelle
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  #12 (permalink)  
Alt 20.10.2010, 09:36
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Zitat:
Zitat von Klangwelle Beitrag anzeigen

Ich meinte von innen nach aussen, das hat sie auch auf dem Vortrag den sie gehalten hat demonstriert, sie hat dann auch die Schale noch hin und her bewegt um einen grösseren Effekt zu erzielen, - sagt sie- .
Wenn sie die Schale nicht hin- und her gewackelt hat, macht das sogar Sinn, was sie gesagt hat.
Es gibt einige sehr effektive Techniken zum Blockaden lösen, die mit Anschlagrichtungen und Bewegungsrichtungen, bzw deren Kombinationen Blockaden sehr viel schneller lösen.

Da sieht man mal wieder, man sollte nicht voreilig etwas schreiben sagen, bevor man nicht alle Informationen hat - und damit meine ich mich!
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  #13 (permalink)  
Alt 20.10.2010, 13:51
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Zitat:
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Und Du gehst von den falschen Vorraussetzungen aus, es klingt so, als ob Du von grossen Schalen sprechen würdest.
ja-ich meine natürlich eher größere schalen, aber auch bei den kleineren: da stimmt dann zwar das gewicht des klöppels (im verhältnis zum schalengewicht), aber der klöppel an sich ist dann zu groß und zu unhandlich. klar-töne bekommt man schon raus.....

zum innenanschlag: ehrlich gesagt-wozu? das einzige was anderes ist, ist, daß der klöppel und gegebenenfalls die hand die nun innen ist, den klang verändern... aber dazu kann ich die hand auch so an die schale halten (um die obertöne zu verändern).

ist eigentlich "klangtrinken" hier bekannt? auch ne nette spielerei;-)

lg
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  #14 (permalink)  
Alt 08.11.2010, 07:52
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Hallo zusammen,

@Klangwelle: Es macht keinen Unterschied, ob ich eine Klangschale innen oder außen anschlage. Der Klang entsteht dadurch, dass die Schale hin und her schwingt. Ob der "erste" Impuls nun nach innen oder außen war, egal.

Die Schale von innen anzuschlagen ist nur etwas schwieriger, da ich auf die andere Kante der Schale achten muss.

Es kann aber sein, dass durch die bewusste Entscheidung die Schale von innen anzuschlagen, sich die Haltung (Absicht) des Masseurs ändert. Dies kann den Anschlag und den Klang (unbewusst) verändern.
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Stefan Michel

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  #15 (permalink)  
Alt 08.11.2010, 22:56
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mal nebenbei: worte haben ja auch eine magische wirkung...

früher wurden auch die orgeln "geschlagen" (also im mittelalter nannte man das so). später sprach man dann davon eine orgel "zu spielen".

wie wärs denn wenn man auch in bezug auf klangschalen die begrifflichkeiten etwas sinnrichtig ändern würde und anstelle die armen schalen "anschlägt", sie doch viel besser "anspielen" könnte?!

auch einen gong kann man anspielen. einen flügel, eine geige, kurz-viele instrumente die eine dedizierte handhabung erfordern, werden "angespielt".

wenn in den kursen vom anspielen bzw. bespielen oder auch nur "spielen" der klangschalen geredet werden würde, würde sich evtl. vieles von selbst bessern?
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