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| Planetenschalen Ausgemessene Klangschalen deren Wirkungen bekannt sind |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
das post oben ist einfach mal was, was ich vor einiger zeit mal angefangen habe.
evtl. nochmal sein einstieg in eine diskussion. kurz noch zu den im anderen thread angesprochenen "taschenspielertricks" von custo: da die klangschalen sich so ungünstig auf die töne verteilen, hilft sich custo damit, indem er einfach je nach planetenton das "A" (also die frequenz des kammertons, also des bezugssystems) nach oben oder unten verschiebt, so damit es einerseits (völlig unbegründet) ins temperierte stimmungssystem paßt, andreerseits, so die planetentöne scheinbar schön wohlgeordnet auf verschiedenen tönen sitzen. der nächste trick und gleichzeitig die schwierigkeit ist ja, daß die planeten selbst quasi um "oktaven" auseinander sind!! nur durch die völlige "nivellierung" der ganzen töne in eine oktave hinein, geschieht es ja, daß plötzlich viele planeten auf den "gleichen ton" kommen.... man könnte also durchaus ein reales "planetenset" zusammenstellen, wenn man den oktavabstand der planeten untereinander berücksichtigen würde. so hat man aber eigentlich planeten mit ein und demselben ton.... hauptargument gegen die gängige praxis ist aber von meiner seite (da müßte ich aber noch messen etc.) einfach der fakt, daß schon allein die messung der töne in der genauigkeit von 0,2 hz (die erforderlich ist, um wirklich unterscheiden zu können) so von den üblichen meßmethoden in der praxis nicht erreicht wird!!!!! grundlage der ganzen messungen unserer klangschalenmeister ist i.d.r. ein computer. die abtastraten der soundkarten bilden rein rechnerisch die grundlage (die vergleichsgrundlage) für die frequenzberechnung. da die toleranz dieser abtatsrate aber vorhanden ist und nie absolut stimmt, fallen die messungen je nach soundkarte anders aus. die gängigen programme die ja ursprünglich ZUM MESSEN VON MUSIKTINSTRUMENTEN entwickelt sind (wo die toleranzen fast vernachlässigbar sind!) mitteln deshalb die gemessenen werte. nach meinen feststellungen liegt die toleranz der messungen oberhalb der notwendigen unterscheidungsgröße (0,2hz) und sind deshalb m.M.n. unbrauchbar. ein anderer schuh ist dann der, wie genau denn das wesen mensch überhaupt unterschiede wahrnimmt. reagiert eine zelle (vom gehör wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen) wirklich völlig anders auf einen ton der nur 0,2 hz neben einem anderen liegt (und damit z.b. ein völlig anderer planet ist)?? die klangschalen führen es uns ja vor: JEDER ton einer schale (also auch alle obertöne) sind in wirklichkeit 2 töne-mit einer differnez zwischen 1 und 5 hz (eben genau die schwebungsfrequenz, denn so kommt die schwebung zustande). wenn also schon der von uns als einer gehörte ton einer klangschale in wirklichkeit 2 sind- und dies durch die ganze obertonreihe- was ist denn dann ausschlaggebend?? es sei ausdrücklich gesagt, daß die verkäufer sich stets aus diesen 2 tönen. den passenden heraussuchen (der am besten übereinstimmt) bei frank dann noch mit toleranzangabe .... wer sich mit resonanz auf der erde auseinandersetzt, weiß, daß resonanz nicht erst bei 0,2 hz anfängt sondern viel viel früher. unser empfinden darüber was EIN ton ist, kommt ja nicht von ungefähr. insofern ist es einfach haarspalterei aus de facto ein und denselben wahrnehmbaren ton durch (nicht mal wirklich genaue) messungen künstlich mehrere planeten "herauszuoperieren". lg |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
keiner schreibt was?? wie gesagt- schon möglich, daß einige hier nur bahnhof verstehen, aber soweit auszuholen, daß jeder hier mitkommt ist hier nicht möglich.
fröhliches sphärenharmonieren wünsch ich dann allerseits... ;-))) |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Hallo Feuervogel,
ein paar Sachen sind mir aufgefallen: - Toleranz von 0,2Hz stimmt so nicht. Nach eigenen Angaben berechent Frank eine Toleranz von 1%. Das macht z.B.: bei einem Grundton von 220 Hz eine Bandbreite von 4,4Hz. - natürlich hanben die meißten geschmiedeten Klangschalen Schwebungen. Das kommt daher, da die Schalen halt nicht exakt rund sind. Liegen die beiden Frequenzen unter 5% auseinander redet man von Schwebung, ansonsten sind es zwei Töne. Das hat nur etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun, nix mit der Physik. Frank nimmt übrigens dann den Mittelwert der beiden Freuqenzen. Die Planeten haben auch nicht immer die gleiche Bahngeschwindigkeit, sondern nur die Winkelgeschwindigkeit ist immer die selbe. Man könnte also behaupten, dass auch die Planeten schweben. - Es wird bei ganzen Ausmesserei nicht nur der Grundton betrachtet, sondern alle markanten Obertöne mit. Das heißt pro Klangschale hast Du mindestens drei Versuche einen Plantenton zu treffen. - Die Unterteilung der Oktave in 5 oder 7 Töne ist historisch bedingt. Die 5 Töne kommen von der Flöte, die 7 Töne von der Lyra. Die Fanfare hat die Naturtonreihe (Obertonreihe). Man konnte früher bestimmte Lieder nur auf dafür hergestellte Instrumente spielen. Eine Unterteilung der Oktave in 5 oder 7 Teiltöne hat relativ gar nix mit den Planeten zu tun. Später hat man beide Skalen auf die Klaviatur gebracht: die 7 weißen Tasten und die 5 schwarzen Tasten. Du kannst auf den Klavier petatonisch spielen, wenn Du nur die schwarzen Tasten benutzt. Im asiatischen Bereich hat man eine Oktav in 22 Teiltöne (Shruti) unterteilt, Anfang des letzten Jahrhunderts hat man die 12 Ton Musik konstruiert. - Wenn man in eine Oktave alle Planetentöne, Chakrentöne und den ganzen Rest (Alphawelle, Chiron, Biorythmus,..) mit 1% Toleranz aufträgt, bleibt nicht mehr viel Zwischenraum. Das heißt: bei gleichverteilten Klangschalen, hat man nur wenig Ausschuß bei drei Versuchen pro Schale. - Dann die theoritsche Herleitung des Sonnentons relativ zu sich selber. Denn ansonsten kann es keinen Erdton und Sonnenton im gleichen System geben, da die relative Geschwindigkeit zueinander ja gleich ist. (kann man bei Cousto nachlesen) Von der technischen Umsetzbarkeit einer genauen Messung und der fragwürdigen Wirksamkeit der ganzen Geschichte ganz zu Schweigen.... Cousto hat übrigens nur astronomische Betrachtungen gemacht, die alle mathematisch nachvollziehbar sind. Mit Klangschalen, Astrologie oder Esotherik hat seine Arbeit nichts zu tun.
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Zitat:
so- hab alles mal zwischenrein geschrieben. danke für deine antwort. lg |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Du hast recht, Merkur und Pluto liegen innerhalb des Toleranzbereiches der Messgenauigkeit. Daraus macht Frank auch kein Geheimnis. Kannst Du auf seiner Seite nachlesen. Er ordnet dann den Planeten der Schale zu, der die kleinere Abweichung hat.
Ist alles nachvollziehbar, aber nicht wirklich sinnvoll. Mit dem "gefärhlichen Halbwissen" wie Du es nennst, habe ich lediglich versucht, die Sachverhalte vereinfacht darzustellen, damit sie nachvollziehbar sind, ohne dass ich ganze Romane schreiben muss (was dann keiner liesst). Der Preis dafür ist die Möglichkeit der Fehlinterpretation. Ich will gar nicht mit Dir über die Sinnhaftigkeit der Ausmessung von Klangschalen diskutieren, da sind wir einer Meinung. Das Ganze Konstrukt ist zwar nachvollziehbar hergeleitet. Es ist aber weder meßtechnisch auf Klangschalen anwendbar. Noch gibt es positive Ergebnisse bei der Wirksamkeit. Mir ist klar (auch hier schon oft diskutiert), dass Frank mit seinem Konzept Erfolg hat und seine Schüler dies auch nachvollziehen können. Ich führe schon lange auf meinen Kursen solche Untersuchungen durch: Wenn ich einem Schüler sage, dass die Venusschale am Herzen positiv ankommt, bestätigt mir dies mein Schüler (unabhängig von den tatsächlichen Frequenzen der Schale). Wenn ich aber Versuche in Doppelblindstudien durchführe, sind die Wahrnehmungen über den ganzen Körper gleich verteilt. Man muss aber ganz klar anerkennen, dass Frank mit seinem System sehr erfolgreich ist und auch komplett transparent argumentiert. Jeder ist dann frei zu entscheiden, ob er dem folgen will oder eben nicht. Wir werden Frank nicht bekehren, da der Erfolg auf Seiner Seite ist. Der Effekt der Schwebung ist eine reine Sache der Wahrnehmung. Wenn zwei Frequenzen tönen, die einen kleineren Unterschied als 5% haben, deutet man diese als einen Ton der wabbert. Hört man beide Frequenzen nacheinander kann man bei 5% Unterschied schon sagen, welche höher ist. (c und cis liegen nur 7% auseinander)
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
wenns denn nur frank wäre.... er macht das ja durchaus seriös (im sinne der transparenz und nachvollziehbarkeit) wie du sagst, aber schaut man bei ebay z.b. so tummeln sich da soviele planetenschalen, daß es da nicht nur um frank geht...
mein problem an der sache ist, neben dem ganzen wirksamkeitskomplex den du wahrscheinlich besser erforschst, daß sich über genau diese planetentongeschichte die ganze klangschalentherapie in die esoterikszene katapultiert- der erfolg mag hier frank recht geben oder nicht-aber andereseits jeder seriöse musiktherapeut spätestens hier die hände über den kopf zusammenschlägt! und frank will ja durchaus nicht nur als eso-klangmasseur gelten...oder? ich finde auch daß das unglaubliche potential der klangschalen mehr verdient hätte, aber dazu bedarf es glaubwürdigerer konzepte-bzw. deren herleitung (!!). leider haben ja die wenigsten den hintergrund um zu verstehen, was da eigentlich ins verhältnis gesetzt wird. umsomehr verantwortung haben dann die macher der szene eigentlich verantwortungsbewußt mit ihren theorien bzw. praktizierten wissen umzugehen. und da setz ich dann schon mal gerne hier mein skalpell an wenn frank marktorierntiert dann tonleiterschalen etc. herausbringt ![]() alternativen habe ich hier ja schon oft aufgezeigt, also potentiale die die klangschalen hinsichtlich ihrer klassifizierung mitbringen: vokale, gehinrwellenfrequenzen (alpha, beta, deltaschalen!), kurzum das ganze spektrum klassischer klangtherapie und auch sonstiger tradierter psychoakustischer phänomene. ich erinnere in dem zusammenhang nur mal z.b. an das land mit großer psychoakustischer tradition: bali! hier ist eine hohe kunst gongs zu schmieden. die instrumente werden ganz klar psychoakustisch klassifiziert und eins der stimmsysteme (jedes dorf hat eigentlich ne eigenen stimmung...) ist aber z.b. eine teilung der oktave in 5 gleiche töne! nicht darstellbar in unserem europäischen tonsystem, aber von psychoakustischer relevanz im zusammenhang mit den gamelanorchestern. hier liegen z.b. traditionelle schätze im wissen um schwingungen und keiner nutzt sie. was spräche dagegen die klangschalen zu sets zusammenzustellen die sich an solchen systemen orientieren? nicht ohne grund wurden die dortigen gongs dann in solche stimmungssysteme integriert! das abendländische tonsystem geht überhaupt nicht von der eigenheit der idiophone (selbstklinger) aus und demzufolge sind sets, wie die auch von uta karen, zur gesangsbegleitung-also nach klaviertönen geordnet- irgendwie an der sache vorbei. das ist ein bißchen als wenn eskimos dann kartoffeln und bohnen nur roh essen würden, weil sie das vom lachs her so gewohnt sind.... lg matthias |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Zitat:
Ich teile Deine Auffassung über Verantwortung und Verpflichtung gegenüber den Instrumenten und Klienten. Für mich besteht eine Klangbehandlung aus drei Komponenten: Der Schale, dem Masseur und dem Klient. Jeder bringt seinen Anteil mit in eine Behandlung und zwischen allen drei Komponenten gibt es eine Wirksamkeit der Behandlung und zwar in beiden Richtungen. Ein guter Masseur kennt die Beziehungen und kann diese auch differenzieren.
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Stefan Michel Ausbilder in Klangschalenmassage Instrumentenhändler Reiki-Meister Ober- und Untertonsänger Für Masseure und Kunden: unabhängige Liste von Klangmasseuren |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Danke für die ausführliche Herleitung; auch wenn mir hier z.T. schwindlig wurde, hehe.
Aber wie werden in Bali Gongs psychoakustisch klassifiziert? Aufgrund welcher Parameter würde man ein Schalenset zusammenstellen? Nicht dass ich das in Frage stellen möchte, aber wieweit sind wir in der Lage, dieses System - z.B. Dörfern Stimmungen zu geben, was ich schonmal total genial finde - nachvollziehbar zu verifizieren? Doch auch nicht mehr als bei den Planetentönen, oder? Man sollte vorsichtig damit sein, diverse menschgemachte Ton-Systeme (Unterteilung einer Okatve in 22 Töne oder 7 Töne) gegeneinander zu stellen. Das eine hat kaum mehr Daseinsberechtigung wie das andere. Es beruht auf komplexen Wahrnehmungen - die sich kontinental z.T. krass unterscheiden. Und ein nach fernöstlicher Wahrnehmung geformtes Tonsystem muss im Westen nicht zwangsläufig zünden; genauso umgekehrt. Doch beide haben irgendwo auch ihre Daseinsberechtigung, da mit ihnen - recht erfolgreich - gearbeitet wird. Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass Franks Arbeit mit den Planetenschalen nicht dogmatisch ist und in den Seminaren stets die Wahrnehmung der Gebenden / Lernenden / Übungspartner oberste Priorität hat. Also wenn dort einer der Teilnehmer der Meinung ist, dieser eine Mond will runter aufs Knie, dann macht der das und dann soll er das auch. Würden die Planetenschalen (inkl. der Zuordnungen nach Custo oder wem auch immer) oder Franks Technik des Spielens dort als das starre Nonplusultra verkauft, hätte ich und hätten sicherlich viele andere nicht da gelernt. Ich für meinen Teil habe ein Problem mit Dogmatikern. Natürlich sind Argumente wie die teilweise eng beieinanderliegenden Frequenzen und die Meßmethoden /-toleranzen nicht aus der Welt zu schaffen und mir auch in den Seminaren aufgefallen. Durch diese Diskussion aber entwickeln wir alle uns und die Klangarbeit ja weiter - und das wird wohl auch ausdrücklich so gewünscht. Und irgendwann gibt es vielleicht eine Möglichkeit, Planetentöne präziser zu definieren. Wir befinden uns ja in einer Entwicklung, die weder am Anfang noch am Ende steht, sondern dynamisch ist. Wie schwierig es ist, die komplexen Töne manches Klanginstrumentes zu erfassen oder zu definieren ist weithin bekannt und wird beim Didge und bei den Schalen sehr deutlich. Aber mit einer gepflegten Diskussionsrunde wie dieser tragen wir auch zur weiteren Erkenntnisgewinnung und Entwicklung bei. Die Arbeit mit den Planetentönen hat mir - der ich in kosmischen / astrologischen Dingen eigentlich völlig planlos bin - den Einstieg in die Materie etwas erleichtert und nachvollziehbarer gemacht. Viel besser, als wenn da irgendwo jemand steht und sagt, dass hier wäre eine Beckenschale und die hier ist für den Kopf; und keiner "weiß" warum. Weil Feuervogel es angesprochen hat; über die Alpha- Beta- usw. -Wellentöne würde ich gern noch mehr wissen. Sind ja auch Bestandteile von Franks Schalen-System. Wie stehts hier mit dem wissenschaftlichen Abgleich; das würde mich mal interessieren. Wurde ja immerhin als ein klassisches / potentielles Einsatzgebiet der Klangarbeit bezeichnet und wird natürlich auch von mir so gesehen. Gibts da schon einen, sagen wir, Stand der Dinge, über den es klare Erkennntisse gibt, die man nach aussen hin transportieren kann? Muss jetzt hier erstmal Schluss machen- das Büro ruft. Eins noch, weil Stefan hier grade noch geschrieben hat. Für mich besteht eine Klangbehandlung aus drei Komponenten: Der Schale, dem Masseur und dem Klient. Jeder bringt seinen Anteil mit in eine Behandlung und zwischen allen drei Komponenten gibt es eine Wirksamkeit der Behandlung und zwar in beiden Richtungen. Ein guter Masseur kennt die Beziehungen und kann diese auch differenzieren. Dem stimme ich natürlich uneingeschränkt zu. |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
norman: huch, wollte mic schon ausklinken aber nun hast du doch noch geantwortet.... ;-)
was du über frank sagst schillert ja hier auch teilweise durch und eben deswegen verstehe ich eigentlich nicht, wieso er dann diese "dogmatische", mathematische herleitung überhaupt benötigt!! würde er von vornherein intuitiv und gefühlsmäßig arbeiten und so auch die planeten seinen schalen zuordnen, hätte ich nix dagegen. da würde geschulte wahrnehmung mit achtsamkeit zusammenkommen und einem schuß atrologischer analogie. es wäre nix groß anders und ich behaupte mal das fehlen einer mathematischen grundlage würde die sensibilität sogar sehr steigern und erhöhen, da man noch mehr "fühlen" müßte, wie sich die schale anfühlt....! zu deinen fragen: die schwebungen der östlichen gongs (java,bali) sind grundbestandteil des instrumentes und werden gezielt angewendet und klassifiziert. gongs werden nach diesen "ombaq" bewertet. es gibt gongs ohne schwebung (gong baoeng), mit langsamen (bima goemejoe-das langsame lachen bimas) und auch mit sehr schnellen schwebungen (bima ngoegoek-das schallende gelächter bimas) wie z.b. 13 schwebungen(!). samarinda auf süd-borneo verlangt genau 3 schwebungen. hör dir ein gamelanorchester mal an und erlebe einfach mal wie dort alle arten von "schwebungen" und klängen übereinander gestapelt werden, das ganze in pattern (steve reich hat sich das von dort abgekupfert für seine minimalmusik) damit die psyche mitkommt.jedes dorf hat sein orchester, oft auch seine stimmung und die "stimme" die jeder spielt, wird quasi vererbt, d.h. der sohn spielt in dem orchester dann die stimme , die schon sein vater gespielt hat. die fürstenhöfe haben dann noch extra stimmungen dei nur für sie reserviert sind. interessant ist auch, daß z.b. im zuge der verbreitung von weltmusik sich einmal java sehr aufgeregt hat, daß die musik durch dei weltweite darbietung über keyboard (und damit europäisch gleichschwebenderstimmung) völlig ihren charakter verliert. interessant (und in der klangschalenszene überhaupt nicht beachtet!) ist, daß gongs die bespielt werden infolge der molekularen veränderungen (die auch z.b. bei glocken stattfindet) nach einer weile neu gestimmt werden müssen, damit sie die spezifikation einhalten. 3 stimmungen sind da durchaus üblich, manche sagen sogar, daß erst nach 30 jahren die stimmung konstant bleibt. hat irgendwer seine neuen klangschalen nach z.b. 1 jahr mal neu ausgemessen? das wäre sicher interssant;-)) noch zu den tonsystemen: die menschen frühere zeit waren unserer wahrnehmung oft voraus. sie waren sensibler. fakt ist, daß sich tonsysteme imemr mit den instrumenten zusammen herausbildeten, d.h. es geht nicht darum ob ein system übertragbar ist (indische skalen hier in europa), sondern darum wo der innere sinn eines tonsystems in zusammenhang mit den instrumenten liegt, die das zum klingen bringen! psychoakustisch ist der mensch global relativ gleich gebaut ;-) deshalb läßt sich vieles so lange übertragen wie ich die richtigen instrumente dazu benutze und die auch richtig spiele. klangschalen sind deshalb auch so erfolgreich. sie werden im prinzip so genutzt wie vorgesehen (tonleiterschalen außen vor!). die schwingungen auf denen das gehirn je nach zustand arbeitet, sind bekannt. man muß es nur benutzen. das monroe-institut hat hier z.b. ein interessantes system aufgebaut (gehirnwellensynchronisation). wenn man das verstanden hat, ist es nur ein kleiner schritt zu begreifen, was bei bestimmten spielarten von gongs passiert, oder auch wozu zimbeln dienen! man muß sich klar machen, daß hier in dem bereich überhaupt nix "erfunden" wird, sondern nur alte, früher normale praktiken aus dem musikalischen bereich (bei den alten griechen war die musik nicht umsonst therapeutisch!!) heute mit psychologischen oder neurologischen begriffen neu beschrieben werden. in der katholischen praxis des alten italien z.b. wird ganz bewußt an einer stelle des gottesdienstes (elevation) für die orgel das register "unda maris" (meeresrauschen) vorgeschrieben und: ach, oh wunder- genau dieses register ist ein register wo pro ton 2 (!) pfeiffen erklingen, die in einer langsamen schwebung zueinander gestimmt sind! alles nix neues, nur hat man damals so ein register eben nicht erdentonregister genannt und auch nicht davon gesprochen während dem abendmahl die gemeinde in den alphazustand zu versetzen und keiner wußte dasß weihracuh thc enthält.... aber GEMACHT wurde es genauso wie heute. wenn man da so einige sachen weiß, ist man dann aus diesem grunde etwas demütiger und es kommt einem dann eben etwas lächerlich vor, wenn quasi altes traditionelles wissen mit neuartigen begriffen verwurstet wird und dann als "große erfindung" verkaufsfördernd angeboten wird. lg matthias |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
was du über frank sagst schillert ja hier auch teilweise durch und eben deswegen verstehe ich eigentlich nicht, wieso er dann diese "dogmatische", mathematische herleitung überhaupt benötigt!! würde er von vornherein intuitiv und gefühlsmäßig arbeiten und so auch die planeten seinen schalen zuordnen, hätte ich nix dagegen. da würde geschulte wahrnehmung mit achtsamkeit zusammenkommen und einem schuß atrologischer analogie. es wäre nix groß anders und ich behaupte mal das fehlen einer mathematischen grundlage würde die sensibilität sogar sehr steigern und erhöhen, da man noch mehr "fühlen" müßte, wie sich die schale anfühlt...!
Genau das wird nach meinen Erfahrungen in den Seminaren aber gemacht; und das empfinde ich als sehr gut. Die Wahrnehmung eines Seminarteilnehmers kann noch so krass von der Custo'schen "Norm" abweichen - sie wird als absolute Wahrnehmung akzeptiert und in die Arbeit integriert. Schließlich soll der Klient lernen, seiner Wahrnehmung zu vertrauen, mit ihr zu arbeiten und daraus wiederum zu lernen. Die von Dir angesprochenen Aspekte Achtsamkeit, Wahrnehmung und der Schuss astrologischer Analogie kann ich zu 101% bestätigen und möchte an dieser Stelle noch Liebe hinzufügen. Keineswegs geht der Teilnehmer am Ende durch die Tür und weiß, dass die Sonnenschale nicht zwingend auf den Solar Plexus gehört. Wohl aber weiß er, viele, viele Töne zu unterscheiden und vielleicht auch zuzuordnen. Zumindest wurde er dafür sehr sensibilisiert. EDIT: Das ist übrigens ein Aspekt, den ich in meinen Gesprächen mit den Menschen über die Klangarbeit meistens aufgreife. Schließlich findet diese Sensibilisierung auch beim Klienten statt und das meist unmittelbar. Die schwebungen der östlichen gongs (java,bali) sind grundbestandteil des instrumentes und werden gezielt angewendet und klassifiziert. gongs werden nach diesen "ombaq" bewertet. es gibt gongs ohne schwebung (gong baoeng), mit langsamen (bima goemejoe-das langsame lachen bimas) und auch mit sehr schnellen schwebungen (bima ngoegoek-das schallende gelächter bimas) wie z.b. 13 schwebungen(!). samarinda auf süd-borneo verlangt genau 3 schwebungen. hör dir ein gamelanorchester mal an und erlebe einfach mal wie dort alle arten von "schwebungen" und klängen übereinander gestapelt werden .... Danke, hier werde ich mich in den kommenden Wochen, Monaten etc damit beschäftigen! Dennoch handelt es sich imho hier um ein anderes Musikverständnis aus einem anderen Kultur-, ja, Weltanschauungskreis; auch wenn der Mensch an sich psychoakustisch relativ gleich aufgebaut sein mag. Es geht um die gezielte Wahrnehmung und das bewusste Verarbeiten dieser besonderen Töne, Schwebungen etc. Und da gibts in anderen Kulturkreisen nunmal Defizite und Unterschiede, was nicht wertend gemeint sein soll. Ich höre z.B. aus einer guten Bluesrockscheibe Dinge heraus, die mich im positiven Sinne völlig "ausrasten" lassen; wo andere sich nur an den Kopf greifen. ;-) Sie nehmen das Lied anders war; und haben damit ebenfalls Recht. Auch die Bewertungen einer wissenschaftlichen Studie sind letztlich doch nur Beobachtungen und entsprechend unserer Erfahrungen, unseres Wissens und den entsprechend resultierenden Parametern gezogene Schlüsse. Sie können helfen, uns zu orientieren, aber ob sie RICHTIG oder WAHR sind... können, dürfen wir das beurteilen? Ich weiß es nicht. man muß sich klar machen, daß hier in dem bereich überhaupt nix "erfunden" wird, sondern nur alte, früher normale praktiken aus dem musikalischen bereich (bei den alten griechen war die musik nicht umsonst therapeutisch!!) heute mit psychologischen oder neurologischen begriffen neu beschrieben werden. alles nix neues, nur hat man damals so ein register eben nicht erdentonregister genannt und auch nicht davon gesprochen während dem abendmahl die gemeinde in den alphazustand zu versetzen und keiner wußte dass weihrauch thc enthält.... aber GEMACHT wurde es genauso wie heute. wenn man da so einige sachen weiß, ist man dann aus diesem grunde etwas demütiger und es kommt einem dann eben etwas lächerlich vor, wenn quasi altes traditionelles wissen mit neuartigen begriffen verwurstet wird und dann als "große erfindung" verkaufsfördernd angeboten wird. Letzteres sehe ich sogar weniger dramatisch; Immerhin wird beständig alles neu beschrieben, manchmal auch verwurstet. Und das die alten Völker "mangels" unseres logischen Verstands, den wir ja ach so schätzen und für unsere z.T. unmögliche Selbstwahrnehmung und - darstellung benutzen, viel sensibler waren ist absolut nachvollziehbar und unbestritten. Und etwas Demut ist diesbezüglich auch angebracht. Es ist unverzeilich, dass durch die blutrote Expansion der abendländischen Kultur derartig viel altes Wissen in den Flokati ging. Andererseits ist es auch genial, was für klangarchitektonische Teile unsere Kultur eben auch hinterlassen hat. Ich bin für wahr kein Mann Gottes und werde das auch nie sein. Aber demnächst werde ich mir mein Didgeridoo schnappen und beim heiligen Hausmeister unserer Kirche an die Pforte klopfen. So, ich muss... :-( Geändert von Norman (19.08.2009 um 14:16 Uhr). |
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
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AW: planetenschalen- warum nicht nach custo?
Zitat:
ich muß dein halbwissen ;-)) auch hier wieder schmählich korrigieren bezüglich der blechinstrumente: du mußt wirklich unterscheiden zwischen idiophonen (selbstklingern, d.h. das material klingt selbst wie unsere klangschalen)und aerophonen, wie den ganzen blechblasinstrumenten (tuba,trompete,flöte etc.) den "luftklingern" wo die eingeschlossene luft der teil ist der den schall erzeugt! der unterschied besteht nämlich darin, daß eine erhöhung der lufttemperatur durch darausfolgende steigerung der schallgeschwindigkeit im medium die frequenz ganz anders (nämlich viel stärker) erhöht, als dies bei selbstklingern der fall ist. ich glaube 3 grad celsius waren ca. 1 hz (bei luft). bei orgeln merkt man das ganz krass (sommer/winter). norman: die schwebungsgeschichte hat für meine begriffe relativ wenig mit musukkultur zu tun, da der psychakustische effekt derselbe ist. je nach schwebungsfrequenz stellt sich das gehirn auf den entsprechenden zustand ein. sowohl auf bali, als auch in einer itali. kirche ;-)))) nur der ganze rahmen drumrum, die verpackung, wie ich um den "effekt" musik schreibe, das ist kulturell unterschiedlich. aber grundsätzlich bewirkt eine gongschwebung auf java dasgleiche wie eine pfeifenschwebung einer altitalienischen orgel. stichwort gehirnwellensynchronisation. das gilt aber eben (fast) nur für diese schwebungsgeschichte. alles andere-tonsysteme,klangfarben,rhytmussysteme-das ist natürlich anders und wird je nach kulturellem kontext sehr unterschiedlich wahrgenommen. aber die wahrnehmung einer schwebng ist so unmittelbar wie düfte-die ja auch die zensur des gehirns unterlaufen. deshalb funktioniert doch das ganze mit den schalen hier überhaupt. weil es egal ist, ob in tibet oder stollberg jemand an der schale reibt;-) schwebungen sind, neben den rhytmen die auf dem puls beruhen (um noch mal ein andres beispiel zu bringen), ebenso global und universal wie düfte. lg matthias |
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