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frank plate

Klangmassage, wer soll die Schalen dazu aussuchen, Kunde oder Therapeut?

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von am 09.04.2013 um 17:49 (6541 Hits)
Wer sucht am besten die Schalen aus, der Kunde oder der Therapeut? Gerne würde ich eine einfache leicht verständliche und leicht nachvollziehbare Antwort dazu schreiben. Hier tauchte die Frage dazu auf
Aber das geht nicht, jedenfalls nicht, wenn man die Vielfalt des Menschseins, persönlichen Glauben, Vorschriften von Klangschalen-Arbeitern, die Komplexität der Wirkung von Schalen und Schalensets, eventuelle Unsicherheiten von Therapeuten und Kunden und mehr berücksichtigen will.
Ich dachte daran eine kurze Übersicht über das Thema und habe jetzt einige Tage daran rumgedacht.
Um diese vermeintlich einfache Frage zu beantworten und vor allem die Antwort praktisch beweisen zu können brauche ich in meinen Seminaren übungsübergreifend 2-4 Tage. So komplex ist das Thema

Grob gesagt, hat es vor allem was mit der Wirkung von Schalen zu tun. Wer mag was, wie wirkt sich eine passende, eine halbwegs passende oder eine kaum passende Schale aus. Das sollte man an Menschen beobachten können.
Ich denke mal, dass ich mindestens 10 Jahre Klangschalenarbeit und wahrscheinlich tausende von Kunden gebraucht habe um da durch zu steigen.
Die Frage, welche Kunden können sich selbst wahrnehmen und fühlen, im Sinne von: „diese Klangschale tut mir gut, diese nicht“, gehört hier mit angeschnitten Gilt übrigens auch für Therapeuten, ob sie wirklich gelernt haben zu spüren, diese Schale passt zum Kunden, diese nicht so. Aber das sind ja einfache Übungen, die hoffentlich in allen Ausbildungen enthalten sind

Dann kommt noch die Frage der Tiefe von Klangmassage. Sprich, wie tief soll die Klangmassage überhaupt wirken. Ich hätte mal gesagt es gibt mindestens 3-4 Ebenen die man oberflächlich betrachtet bei einer Klangmassage spielen kann. Von einer „Wellness“ Klangmassage bis hin zu tiefer gehenden Massagen, die auch an tiefer gehende Prozesse beim Kunden gehen. Helfen, tiefsitzende Problematiken zu erkennen.
Natürlich darf man hier die entsprechenden Fragetechniken nicht vergessen

Grundsätzlich habe ich erfahren, das Klangmassagen besser und tiefer wirken, wenn sie stärkend, aufbauen und kräftigend sind. Sehr lange Jahre habe ich versucht, Menschen mit aufwühlenden Klangmassagen zu erreichen. Oft war der Wunsch der Kunden da, ich möchte dieses und jedes Problem erkennen können.
Wenn man dann versucht mit passenden Schalen die Tiefe der Probleme zu bespielen, hat der Kunde in der Regel gar keine Kraft dazu, diese komplexen zum Teil seit Jahrzehnten bestehenden Probleme anzusehen. Zu viel Angst, zu viel Unruhe, Vermeidungstaktikten und mehr tauchen auf.
Nach vielen Jahren des Ausprobierens konnte ich feststellen, dass Kunden viel eher ihre Probleme erkennen können, wenn ich sie stärke, kräftige, mit sanftem Anspiel berühre, mit gleichbleibendem ruhigem Tempo halte. Sie stützte, Ihnen Last abnehme.
Dieses Halten – mit den richtigen Anspieltechniken unterstützt – bewirkt, das Personen wirklich und wahrhaftig los lassen können.
Richtig bespielt sehen die Empfangenden zwar ihre Problematiken, sind davon aber nicht so tief berührt wie sonst, sondern können sie mit einem guten Stück Entspannung annehmen.

Mit der passenden Schalenauswahl kann man dann diese Prozesse unterstützen. Wer hier mit Planetenschalen® arbeitet ist halt im Vorteil, man sollte schon wissen, was die eigenen Schalen wirklich tun, welche Wirkung sie haben

Wenn der Kunde, die Kundin auswählen dürfen, bekommen sie die Schwingungen, die sie zulassen können, sie annehmen können ohne innere Ablehnung.

Eigentlich würde die Antwort reichen, aber wir haben noch weitere Probleme, die es zu berücksichtigen gilt. Die Probleme der Gebenden, der Therapeuten.
Sind sie frei und arbeiten so, wie das Leben ihnen zeigt, daß sie jetzt und im Moment arbeiten sollen?
Oder halten sie sich an Regeln von irgendwelchen vermeintlichen Gurus, die behaupten sie wüssten genau, wie die Gebenden sicher arbeiten können? Leute die manchmal sogar behaupten viel Schwingung hilft viel, die Schwingung wird von selbst dahin gehen, wo die Kunden sie brauchen werden. So haben wir von 20 Jahren mit der Klangmassage begonnen, in der heutigen Zeit Aussagen, die nur zeigen, daß die Lehrer sich nicht weiter entwickelt haben. Und auf vermeintlichen Sicherheiten hängen geblieben sind.
Wir als Klangarbeiter können, müssen und dürfen uns öffnen. Wir müssen mit unserer Intuition arbeiten und die Sicherheit im Inneren finden.

Eine angebliche Sicherheit wäre für mich zb auch, wenn jemand behaupten würde – Nimm 3 Schalen, die mit dem tiefen Ton geht nach unten, die mit dem hohen nach oben.
Eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise, die der Tiefe der Wirkung von Klangschalen überhaupt nicht gerecht wird.

Die meisten Klangschalenarbeiter möchten sicher sein, dass sie mit ihren 3 oder 5 oder 7 Schalen spielen dürfen und eingespielte Abläufe immer und immer wieder wiederholen. Das ist auch eine Form von Sicherheit. Auch langweilig für manche Spielenden, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Wenn wir uns damit beschäftigen wollten, müssten wir uns auseinandersetzten, mit Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und vor allem der Absicht beim Spielen. Das würde aber den Rahmen sprengen

Wenn also mein Kunde von meinen so super schönen, von mir so geliebten Schalen welche ablehnt, habe ich womöglich das Problem aus meiner angeblichen Sicherheit heraus geworfen geworden zu sein. Ich soll jetzt was tun, von dem ich noch nicht weiß, wie es ausgehen wird.

Ich darf mich öffnen und frei arbeiten. Aber hat mir meine Ausbildung das auch gezeigt? Das fragen sich sehr viele, sagen NEIN und entscheiden lieber, ich halte mich an die vorgegebenen Konzepte!

Noch ein Thema kommt hinzu beim Therapeuten, will ich überhaupt, daß der Kunde entscheidet? Möchte ich nicht lieber selbst entscheiden? Was sagt mein Selbstwertgefühl dazu, hätte ich überhaupt den Mut dazu, offen zu spielen und im Augenblick zu tun, was ich spüre, fühle?

So dass, war jetzt meine kleine völlig unvollständige Übersicht, wer soll Klangschalen auswählen, Kunde oder Therapeut?

Um das Ganze richtig auszuführen, müsste ich mindestens 50-80 Seiten schreiben. Das Thema ist super komplex, wer schon mit Schalen arbeitet und mehr wissen möchte, für den wäre mein Seminar Klangarbeiter genau richtig, dieses behandelt unter anderem diese Themen

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