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| Meine Erlebnisse in Seminaren Ich habe ein Seminar besucht und möchte davon berichten |
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Tinnitus durch Seminar
Hallo,
hatte letzte Woche ein Klangschalenseminar besucht. Hatte der Seminarleiterin vorher bescheid gegeben, dass ich empfindliche Ohren und ganz leichtes Tinnitus habe, was ich aber kaum wahrnehme. Da überall angeprießen wurde, dass die Klangschalenmassage sogar gut gegen Tinnitus helfen würde, nahm ich trotz bedenken an dem Seminar teil. Ich empfand die Klänge als sehr unangenehm in den Ohren und es begann zu dröhnen. Nach dem ersten Seminartag hatte ich in der Nacht sehr laute Ohrengeräusche, einem anderen Teilnehmer ging es genau so. Der nächste Seminartag verschlechterte die Situation noch mehr und die Leiterin vergas immer wieder, Rücksicht auf meine Ohren zu nehmen und klopfte direkt neben meinem Ohr den großen Gong. War vor drei Tagen beim Ohrenarzt und der konnte feststellen, dass der Hörnerv beschädigt ist. Die Ohrgeräusche sind extem laut und machen mich vollkommen wahnsinnig, ich wünschte mir, ich hätte dieses Seminar nie besucht! ![]() Konnte im Internet leider nichts mit Tinnitus im Zusammenhang mit Klangschalen finden, nur das es sich positiv auf Tinnitus auswirken soll. Wisst ihr näheres? Habt ihr schon mal davon gehört? |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Hallo Siwah,
es ist sehr bedauerlich, dass leider immer wieder solche Erfahrungen auf Seminaren gemacht werden - noch dazu da Du ja die Seminarleitung sogar darauf hingewiesen hast. Ich hatte neulich schon mal etwas zum Thema Achtsamkeit in Seminaren geschrieben, als es um das Youtube-Video ging... Leider kann man mit Klang eben auch sehr viel falsch machen, wenn man sich nicht auskennt, oder die nötige Achtsamkeit fehlt. Eine Heilreaktion (oder auch "Erstverschlimmerung) nach so einem Seminar ist ja eine Sache - eine Schädigung des Hörnervs (sofern sie vorher nicht da war) ist wirklich eine ganz andere Sache. Hast Du die Seminarleitung im Nachhinein darüber informiert? Ich denke, sie sollte zumindest die Chance erhalten, etwas daraus zu lernen, um hoffentlich im nächsten Seminar achtsamer zu sein. Fraglich ist jedoch, warum ihr Teilnehmer es euch habt gefallen lassen. Spätestens am zweiten Tag hättet ihr doch schon sagen MÜSSEN, dass es Euch nicht gut geht. Das ist die Sache, die ich immer nicht verstehe. Haben die Seminarleiter denn immer so einen großen Vertrauensvorschuss, dass keiner etwas zu sagen wagt? Ich hab es nun schon so oft gehört, dass die Seminare z. B. zu voll waren - und damit die Klänge fast unerträglich für die Teilnehmer... Allen ging es schlecht, aber keiner hat etwas gesagt, und alle haben auch am zweiten Tag weitergemacht. So wird sich leider nie etwas ändern. Klang ist etwas ganz Wunderbares und Heilsames - doch man kann eben auch mit Klang schaden. Ein Gong achtsam gespielt kann natürlich auch Schattenseiten in uns hervorrufen und es kann sein, dass es uns emotional nicht so toll geht - es kann auch zu körperlichen Heilreaktionen kommen. Doch genau dieser Gong kann bei bestimmten Schlagtechniken und direkt am Ohr natürlich auch zu Schädigungen führen (Nur mal als Beispiel). Musik ist ja auch etwas wunderbares - wenn ich die jedoch dauernd auf "Anschlag" höre und mir über Kopfhörer in die Ohren dröhne, tut das meinen Ohren auch nicht gut - Oder ein Konzert, dass viel zu laut ist.... Ebenso gibt es Krankheitsbilder, bei denen nur auf ganz bestimmte Weise mit Klang gearbeitet werden sollte - oder sogar gar nicht. Nicht umsonst werden bei Klangausbildungen auch Kontraindikationen gelehrt/besprochen - hoffe ich zumindest... Doch man sollte als Seminarteilnehmer auch nicht seine Eigenverantwortung an der Tür abgeben und im Zweifel , wenn alles Reden nicht hilft, das Seminar wirklich verlassen. Ich wünsche Dir, dass Dir die Lust am Klang nicht gänzlich vergällt ist, denn die Arbeit und das Erleben mit Klangschalen und Gongs sind wirklich etwas Wunderbares. Gute Heilung wünscht Dir Marion
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Herzlicht-Zentrum Praxis und Ausbildungszentrum für Entspannung und Vitalisierung der Selbstheilungskräfte www.herzlichtzentrum.de |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Hallo Siwah,
man muss unterscheiden zwischen Tinnitus aufgrund organischer Ursachen (z.B. Schädigung des Hörnervs) und "psychosomatischem" Tinnitus, der z.B. stressbedingt sein kann. Bei ersterem ist zunächst auch die körperliche Ursache zu behandeln! Bei letzterem gibt es sehr positve Erfahrungen mit (Klang-)Entspannung. Durch spezielle Techniken kann nach und nach eine Distanzierung von dem belastenden Ereignis erreicht werden, wodurch der Tinnitus mehr und mehr in den Hintergrund treten kann. Nähere Informationen zu Tinnitus-Therapie (auch mittels Klangmassage) findest Du z.B. hier: per-sono.de: praxis dr. med uwe h. ross, praxis judith ross Viel Erfolg, Andreas
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Dipl.-Soz.-arb./-päd., HP-Psych., Peter Hess-Klangtherapeut. Ausbilder in der Peter Hess-Klangmasssage (Modul I) www.klangraum-hannover.de |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Hi,
vielen Dank für eure Antworten. @Elyrah Mit der Seminarleiterin zu reden bringt glaub ich wenig. Sie meinte, es wäre gut, dass ich die Geräusche jetzt besser wahrnehme, also den Tinnitus, er würde mir etwas sagen wollen, was ich nicht hören möchte. Sie hat mir auch immer wieder das Wort im Mund herumgedreht. Die Sache ist, ich habe schon seit Jahren, einen ganz leichten, kaum wahrzunehmbaren Tinnitus, der mich nicht im geringsten gestört hat, den ich nicht mal Nachts richtig wahrgenommen habe und seit dem Seminar habe ich Tag und Nacht (natürlich besonders Nachts) ein lautes Pfeifen, Piepsen, einfach nur furchtbar. Die Seminarleiterin wollte einfach nicht verstehen, dass mein Problem erst durch ihr Seminar entstanden ist und stellte sich noch als die Retterin von meinem langjährigen Problem da, was ja kein Problem für mich war. Ich überlege, ihr noch mal zu schreiben, aber wie schon gesagt, denke ich nicht, dass das etwas bei ihr bringt. Aufjedenfall werde ich mich aber auch bei der Schule beschweren, ich sehe es nämlich nicht ein, für diese Qual jetzt auch noch 200 Euro zu zahlen. Wir haben die Seminarleiterin ja gleich am nächsten Morgen darauf angesprochen, aber sie hat alles nur weggelacht. Ich bereue sehr, dass ich am nächsten Tag noch mal hingegangen bin, aber ich konnte ja nicht wissen, dass so ein Seminar solche Folgen haben kann... @Andreas H. Der HNO Arzt sagte, bei mir wäre der Hörnerv geschädigt, dies könnte aber genau so von Stress passieren, wie auch von zu lauten Geräuschen. Er meinte jedenfalls, dass es schon eine Art von Körperverletzung sei, was die in dem Seminar gemacht haben. |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Guten Morgen Siwah,
ja, man sollte sowas nicht für möglich halten, doch leider wird das anscheinend in Seminaren (allgemein gerade im spirituellen Bereich) oft gemacht. Man äußert eine Kritik und erntet eine scheinerleuchtete Antwort oder ein scheinerleuchtetes Lächeln, das dazu dient, sich unwissen und klein zu fühlen. Man ist dann einfach "noch nicht soweit" - wird es schon irgendwann "nachvollziehen können" und sollte noch mal "in sich kehren" ... blablabla... Auch eine Seminarleitung hat nicht das Recht, zur Zwangsbeglückung. Natürlich hat der Tinnitus eine Bedeutung und möchte Dir etwas sagen, doch wenn Du eine Therapie gewollt hättest, dann hättest Du sie separat buchen können - Du hast jedoch ein Seminar gebucht, und da sollte es allen Teilnehmern so gut wie möglich gehen. Letztlich kann man jedem nur raten - wenn es nicht gut tut oder nicht das Erwünschte bringt und man auf taube Ohren stößt, GEHT! Wichtig ist, sich im Vorwege über ein Seminar und die Seminarleitung zu informieren - Bringt es dennoch nicht das gewünschte Ergebnis, dann sind die Taler halt weg! Es grenzt jedoch schon fast an Selbstmissbrauch, wenn man unkompetent gehaltene Seminare oder gar Unwohlsein einfach aushält. Eure Zeit und Eure Gesundheit sind mit nichts zu bezahlen. (Ich mein das jetzt mal im Allgemeinen, nicht nur auf Deinen Fall bezogen, weil es leider ganz oft vorkommt, dass eine Seminarleitung oder irgendein Schein-Erleucheter im Wallawalla-Kostüm einen Gurustatus erhält und der eigene Wille und die Eigenverantwortung völlig abgegeben wird) Vielleicht artet das hier nun auch in ein eigentlich neues Thema aus, doch ich finde es wichtig, all dies mal zu erwähnen, und Dein Beitrag gab den Anlass dazu. Vielen Dank dafür! Vielleicht lernen es einige Leser Deines Beitrages dadurch, so besser auf sich zu achten und selbstbewusste Grenzen zu setzen. Erinnert Ihr Euch an den Fall des Heilpraktikers, der den Frauen das WURZEL-CHAKRA mal auf "ganz andere Weise" gestärkt hat..?!? Vertrauensvorschuss an jemanden zu haben ist sicher gut, doch sein Herz und Gehirn auf der Straße abzugeben sicher nicht. (Ok - ich schweife ab...) ![]() Was Deinen Tinnitus angeht (um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen) - vielleicht magst Du Dir mal einen kompetenten Klangtherapeuten suchen, der Dich ganz sanft und professionell behandelt. Eigentlich ist es so, wie Andreas schrieb - Klang ist bei Tinnitus normalerweise oft lindernd. Die Internetadresse, die er verlinkt hat, sieht ja auch recht vielversprechend aus. Lies auch mal, was z. B. der Dahlke zum Thema Tinnitus zu sagen hat, und geh das Thema an. Ach ja - und vielleicht suchst Du Dir eine kompetentere Seminarleitung für die Arbeit mit Klang - so Du denn noch damit arbeiten möchtest... *zwinker* Gute Heilung und alles Liebe für Dich Marion
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Herzlicht-Zentrum Praxis und Ausbildungszentrum für Entspannung und Vitalisierung der Selbstheilungskräfte www.herzlichtzentrum.de |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Zitat:
Es handelt sich um die Praxis des HNO-Arztes Dr. Uwe Ross in Freiburg, der auch Seminare zum Thema Tinnitus und Klangmassage gibt. Habe viel von ihm gelernt. Andreas
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Dipl.-Soz.-arb./-päd., HP-Psych., Peter Hess-Klangtherapeut. Ausbilder in der Peter Hess-Klangmasssage (Modul I) www.klangraum-hannover.de |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Hallo Siwah,
also ich würde in diesem Fall sogar Schmerzensgeld und Schadensersatz von der Seminarleiterin fordern. Z.B. daß sie Dir eine anständige Therapie bezahlt, damit die Sache wieder in Ordnung kommt. Mit dem Nachweis ist es vielleicht etwas schwierig, aber Du hast doch Zeugen - was sagen denn die anderen Seminarteilnehmer? Diese Frau muß auch etwas daraus lernen, sonst schädigt sie wohl möglich weiter andere Menschen und schadet damit auch dem ganzen Berufsstand. Wie kann ein Mensch, der taube Ohren für die Belange der Menschen, die er behandelt, hat, sich überhaupt Klangtherapeut nennen? Das begreife ich nicht! Aber erstmal gute Besserung. Martin
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Silberschmiedemeister seit 1992, Ich schmiede seit 1993 Klangschalen und andere Klangobjekte und gebe damit auch Konzerte. Meine Klangschalen sind garantiert unzerbrechlich und enthalten keine giftigen Schwermetalle |
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AW: Tinnitus durch Seminar
Hallol,
vielen Dank noch mal an euch alle für eure lieben Antworten! ![]() Zu euren Fragen, nein, mit dem anderen Seminarteilnehmer habe ich keinen Kontakt seitdem mehr gehabt, habe auch keine Adresse. Es waren auch nicht viele Kursteilnhemer, wir waren nur zu fünft und die drei anderen fandens glaub ich ganz toll, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann, wie ihr euch vorstellen könnt. Schmerzensgeld und Schadensersatz würde ich auch gerne von der Seminarleiterin fordern, aber wie gesagt geht das sicher nicht ohne Nachweise und sie ist ja absolut überzeugt von sich und für seine Krankheiten muss man dankbar sein wie sie meint, deshalb glaubt sie sicher noch, sie hat mir mit den verursachten Beschwerden geholfen. Naja, jedenfalls werde ich mich aber bei der Schule beschweren, sie hat nämlich auch gar nichts fachliches rübergebracht. Liebe Grüße |
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