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Thema: Ein Klangschalenschmied aus Deutschland

  1. #1
    Avatar von Kulturschmied
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    Ein Klangschalenschmied aus Deutschland

    Wie soll ich mich vorstellen ohne Werbung zu machen?
    Ich schmiede seit 1993 Klangschalen ... und das in Deutschland ...
    auf die ganz ursprüngliche Art, in der rechten Hand der Hammer, in der linken das Blech und darunter ein passendes Eisen.
    Ich verwende die Schalen für Meditationen und Konzerte, mit Klangmassage habe ich kaum Erfahrung, es soll aber Menschen geben, die auch meine Schalen dafür nehmen.
    Ich sehe meine Schalen einfach als Erweiterung des Klangspektrums an.
    Was ich nicht anbiete sind irgendwelche esotherischen Märchen, um den Umsatz zu steigern. (z.B. 7-12 Metalle)
    Ich bin sehr an Erfahrungsaustausch mit Anwendern interessiert!

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  • #2
    Avatar von frank plate
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    Und wieviele Metalle sind dann in Deinen Schalen drin?
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  • #3
    Avatar von Kulturschmied
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    Metalle

    Als ich mit dem Schmieden von Klangschalen anfing, habe ich alle verfügbaren (und bezahlbaren) Bleche ausprobiert.
    Die besten Erfahrungen habe ich gemacht mit

    Messing (2 Metalle - Kupfer und Zink)
    Bronze (2 Metalle - Kupfer und Zinn)
    Alpaka oder Neusilber (3 Metalle - Kupfer, Zink und Nickel)
    Eisen (1 Metall)
    Titan (1 Metall)
    800er Silber (2 Metalle - Silber und Kupfer)

    Ich hab' auch andere ausprobiert, wie z.B Aluminium und reines Kupfer,
    aber bei den oben genannten bin ich geblieben und ich mag sie immer noch...
    Vom Klang her gefallen mir am besten Bronze, Alpaka und Titan.

    Asiatische Klangschalen sind meines Wissens aus einer Bronzelegierung in einer etwas anderen Zusammensetzung als die Bleche, die ich verwende, evtl. mit noch dem ein oder anderen Zusatz, damit sie sich besser gießen und schmieden läßt. (Ich lasse mich aber auch gerne von einer chemische Laboranalyse eines Besseren belehren.)
    Übrigens: meine Hochachtung vor den Schmieden, die die Bronze so gut warm schmieden können, denn diese ist äußerst warmbrüchig!

    Das Wesentliche, worauf es meiner Erfahrung nach ankommt, ist die geistige Haltung mit der jemand Arbeitet und dann spielt die Materie auch gar keine so große Rolle mehr. Das gilt beim Schmieden genauso wie bei der Anwendung.

  • #4
    Avatar von frank plate
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    Ich habe früher auch schon mal solche handgearbeiteten Schalen in der HAnd gehabt, aber richtig gefallen haben sie mir nicht wirklich, da sie nur kurz geschwungen haben. Also der Klang recht schnell weg war.
    Wie ist das bei Deinen? Und .... setz mal nen Link zu Dir rein, evtl auch in Deinem Profil
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  • #5
    Avatar von Kulturschmied
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    Danke für den Hinweis mit dem Link. Ich muß mich ja erst mal zurechtfinden, wie so ein Forum funktioniert. Im Benutzerprofil war meine Homepage aber schon zu finden.

    Ich merke schon, Du kennst meine Schalen noch nicht, aber ich glaube das wird sich bald ändern...
    Du kannst ja zumindest schon mal digital 'reinhören:
    http://www.kult-ur-sprung.de/musik/klangschale.mp3
    Geändert von Kulturschmied (08.11.2006 um 22:21 Uhr)
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  • #6
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    Hört sich gut an, mit Deinen anderen Klangobjekten hatten wir neulich Kontakt, ruht aber gerade wegen Arbeitsüberlastung.
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  • #7
    Avatar von Kulturschmied
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    Weiß ich, dadurch bin ich ja auf das Klangschalen-Forum aufmerksam geworden.
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  • #8
    Avatar von feuervogel69
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    naja, firmen wie paiste, oder auch glockengießer machen sich schon etwas gedanken über ihren materialmix, der dann auch wirklich den klang konkret beeinflußt. hauptsächlich das spektrum.

    beim hier verlinkten klang würde ich z.b. denken, daß es ein bißchen zu hart und zu dünn ist (das material), es klingt zu stählern, bzw. die obertöne liegen noch zu nahe an ihre "richtigen" stelle, wodurch aber dieser schwebungsmix zu "einfach" gerät und der klang dann zu wenig komplex ist.

    die materialmixe sind nicht ohne grund betriebsgeheimnis:-)

    ansonsten auf der website: tolle instrumente! sieht sehr schön gestaltet aus. klanglich gibts viel zu bedenken.... bei buckelgongs die anzahl der schwebungen (ombaqu) und bei flachgongs mit breiten rand dieser glissandoeffekt der das spektrum dann so schön aufreißen läßt.

    an der stellle auch noch ne empfehlung: ein freund von mir hat in berlin den "glockenladen". dort gibts neben kleinen handgegossenen allerleiglocken richtige große glockenspiele in mittelalterlicher bienenkorbform mit irrem sound, extrem langem nachhall und gestimmt. kostet allerdings, wobei man sich die sets zusammenstellen kann.

  • #9
    Avatar von Kulturschmied
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    ...zu dick, zu dünn, zu behämmert, zu blank, zu deutsch, zu teuer ...
    ach, wenn mann was zu meckern finden will, dann findet man auch was.

    Eigentlich ist es ganz einfach:
    Ich liebe meine Klangschalen, wie meine eigenen Kinder (von denen ich auch drei habe) und ich gebe sie gerne weiter an Menschen, die ihren inneren Wert erkennen und zu schätzen wissen. Und so lange es solche Menschen gibt und ich dazu in der Lage bin, werde ich wohl auch weiter Klangschalen schmieden.
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  • #10
    Avatar von Kulturschmied
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    Zitat Zitat von feuervogel69 Beitrag anzeigen
    die materialmixe sind nicht ohne grund betriebsgeheimnis
    und mit Geheimniskrämerei läßt sich nun mal besser Geld verdienen, als wenn man sich ganz offen und ehrlich zeigt.
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  • #11
    Avatar von feuervogel69
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    so meckrig wars auf keinen fall gemeint!!!! deine arbeiten sind sehr schön, wie schon geschrieben! ich wollte allerdings dem eindruck vorbeugen, daß das jetzt eigentlich ganz einfach geht und material keine rolle spielt. bis zu einem gewissen grade ist das sicher erstmal vergleichbar und die form weitaus wichtiger für den sound. aber die letzten prozent.....

    sorry-wollte nicht meckern. als proff. musiker habe ich allerdings viel mit idiophonen (selbstklinger, also alles was z.b. aus metall ist: gongs, crotali, klangschalen etc.) zu tun. im laufe der zeit werden einem da die unterschiede absolut klar.

    laß es mich mal so sagen: gegenüber fabrikmäßig gedrehten crotali fürs orchester z.b. sind deine handgeschmiedeten teile schon mal besser. aber im vergleich mit guten instrumenten der bauart die du ja auch machst, also: buckelgongs, schalen etc. kommst du letztendlich nicht drumrum auch dem material viel aufmerksamkeit zu schenken, wenn du richtig gute teile bauen willst. ich habe selbst auch schon (weil ansonsten unbezahlbar) 2 riesengongs (140 cm durchmesser) aus stahlblech geschmiedet.... erstmal beeindruckend aber als wirklicher gong würde es durchfallen.
    bedenke bitte, daß gerade die gongfertigung im prinzip viele jahrhunderte "forschung" und empirische entwicklung im bewußtsein psychoakustischer phänomene vorangegangen sind. warum buckelgongs so und so klingen, das hat sehr viele gründe. wie schnell die schwebungen sind, wie sie "anschweben", dann stehen, dann ausklingen- all das wird vom traditionellen gongschmied beachtet. die formanten (obertöne) werden bewußt gesteuert.

    ich bin auch deshalb hier pingelig, weil die "eso-szene" nicht unbedingt die kritischste auf diesem gebiet ist und hier auch ganz viel "müll" nach europa gelangt: schlechte chinesiche gongs, schlechte buckelgongs (die c-ware...) und sich demzufolge hier gar nicht so ein bewußtsein für qualität etablieren kann. dank paiste ist die flachgongfertigung hier absolut auf hohem niveau.

    das soll nicht deinen spaß schmälern-eher ansporn sein, sich noch mehr in die geheimnisse zu vertiefen und zu verstehen, wann eigentlich eine schale z.b. oder ein gong gelungen ist. das thema ist spannend und leider wissenschaftlich noch längst nicht aufbereitet. und gehandelt wird diese ware ja hier einfach nach größe und gewicht... wie einfach ;-)

    ich wünsche dir jedenfalls das beste für dein schmieden und weiter so viele ideen der gestaltung deiner kunststücke (aussehen tuts wirklich hervorragend und sehr angenehm!)

    evtl. kommen auf deiner website ja noch mehr klangbeispiele drauf? wäre schön.

    lg feuervogel

  • #12
    Avatar von Kulturschmied
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    ich glaube doch, wir könnten uns ganz gut verstehen,
    aber da nicht nur das Schmieden und das Klingen viel Zeit kostet sondern auch das Internet hier erstmal nur ganz kurz:
    Nächstes Jahr Anfang Mai bin ich in Chemnitz zu einem Silberschmiedetreffen mit einem Konzert eingeladen. Das ist dann nicht mehr ganz so weit weg...

    Ich habe nicht nur lange Berufserfahrung als Silberschmied sondern auch 18 Jahre eine eine intensive Ausbildung bei meinem geistigen Lehrer erhalten, die mit Sicherheit auch nicht vergeblich war...

    Es kommt nicht nur auf das Material an, sondern auch darauf, was man damit macht und wie man das tut. Jeder Hammerschlag, der Umgang mit dem Feuer, aber vor allem die innere Haltung, mit der ich arbeite, wirken sich auf den Klang aus. Und das bei Stahlblech nicht so viel dabei herausgekommen ist, verstehe ich.

    Aber was hältst Du denn davon:
    Ich hatte mal eine Kundin, die sich eine Klangschale aus Bronze mit einem weiten Obertonspektrum bei mir ausgesucht hatte. Eine Weile später kam Sie zurück und fragte ganz vorsichtig, ob sie die noch mal umtauschen dürfe. Sie hätte diese schwarze mit dem unscheinbaren etwas blechernen Klang ausprobiert und dabei sei ihr Rücken glühend heiß geworden...
    Es ist gut zu wissen, was Eisen wirklich ist, aber kannst Du so eine Wirkung vorher wissenschaftlich berechnen, oder überhaupt nur absichtlich erreichen?
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  • #13
    Avatar von feuervogel69
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    ja-diese ebene gibts natürlich auch noch und logischerweise drückt sich das, was eisen darstellt, dann auch im klang aus, oder in der wirkung des klanges und so fort. für ganz bestimmte fälle mag dann auch mein stahlgong der pure wahnsinn sein ;-) .

    in diesen dingen glaube ich aber hat es dann doch einen grund (deshalb ja mein unbedingter verweis auf die jahrhundertealte kultur der psychoinstrumentenherstellung (oder instrumente für meditative musik...) in asien!) warum man dort zu bestimmten materialien, zu bestimmten spektren vorzugsweise gelangt ist. hierzulande eben auch was z.b. glocken anbelangt! wenn möglich werden z.b. i.d.r. alle nachkriegsstahlglocken wieder ausgetauscht in solche aus bronze.

    man könnte es ein bißchen mit dem klang "a" beschreiben. dieser formant der menschlichen stimme, dieser sound ist im instrumentenbau eigentlich immer der bevorzugteste (violinen, celli, orgeln etc.) das hängt natürlich sehr mit uns menschen zusammen, aber es ist schon auffällig, daß gute intrumente immer etwas "singendes" haben und hier es der "a"-formant der ist, der die größte bandbreite ermöglicht. von strahlend bis warm-dunkel oder auch prächtig hell. im gesang bildet man alle vokale vom a aus-dann "klingt" es.

    mein stahlgong z.b. der grummelt eher im "u" rum und dann kommen "e" und "i" formanten hinzu-die basis fehlt, obwohl viel kraft und power da ist. wem das fehlt, dem kann dann damit geholfen werden, aber als "instrument" ist das zu speziell.

    naja-langes thema. chemnitz klingt gut. (hat das was mit dem silberschmied vom wasserschloß klaffenbach zu tun? der macht auch winderbare dinge)

    lg matthias

    p.s. klangschalen nach formanten eingeordnet wäre z.b. imho viel wichtiger oder auch klarer als die planetenbestimmung nach "rausgemessenen" frequenzen ;-)

  • #14
    Avatar von Kulturschmied
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    Also um ehrlich zu sein, ich habe in den letzten Jahren nicht mehr sooo viel Energie in die Klangschalen gesteckt. Ins Schmieden (genauer gesagt "Treiben") schon, das ist eine echte Knochenarbeit, aber nicht in die Weiterentwicklung, denn es gibt einfach so unendlich viele andere Möglichkeiten schöne und tiefgreifende Klänge zu erzeugen und außerdem geht es auch ganz nüchtern immer wieder ums Geld verdienen, was mit konsequenter Handarbeit in Deutschland heutzutage sowieso schon eines der größten Abenteuer ist. Ich habe einen Weg gesucht und gefunden zwischen dem, was als Arbeitsaufwand noch vertretbar ist und dem, was an Klangoptimierung möglich ist.
    Außerdem habe ich auch kein großes Interesse daran, irgendwelche schon dagewesenen Sachen zu kopieren.

    Für gestimmte Töne verwende ich vorrangig meine Dreiecke
    und für die mehr experimentellen Klänge die Waterphones.
    Beide sind allerdings eher nicht für die Klangmassage geeignet, aber bei letzteren arbeite ich tatsächlich auch noch an der Weiterentwicklung, weil da so ein unglaubliches Potential drinsteckt.

    Was die Klangbeispiele fürs Internet angeht, da arbeite ich dran. (Die hier verlinkten wirst Du dann wohl auch schon kennen) Aber auch das ist auch einen Frage von Zeit und Geld. Bei meinen Gongs ist es mir noch nicht gelungen sie so aufzunehmen, daß man auch nur annähernd ein Ahnung von ihrem Klangspektrum bekommt. Ganz abgesehen davon, daß sowieso das direkte Erleben intensiver ist als die Konserve...

    Noch etwas zu dem Materialmix und den überlieferten Erfahrungen:
    Es wird Dir jeder erfahrene Metallfachmann bestätigen, daß es schlichtweg esotherischer Unsinn ist z.B. Eisen, Quecksilber, und Gold usw. zu mischen, damit eine Bronzelegierung besser klingt. Alles andere, was Du zu diesem Thema sagst, streite ich gar nicht ab.
    Aber stell Dir mal vor:
    Die tibetische Eisenpille, in der tatsächlich in einem allchemistischen Prozeß verschiedene Metalle, die sich sonst nicht mischen lassen, so umgewandelt worden sind, daß sie sich nicht nur verbinden, sondern sogar heilsam wirken statt giftig, die ist so wertvoll, daß ihr Preis dem durchschnittlichen Jahreseinkommen eines Tibeters entspricht und die wiegt nur ein paar Gramm. Wenn also die Klangschalen tatsächlich aus einem ähnlichen Material hergestellt seien sollen, dann kann ich Euch Klangmasseure und Klangschalenhändler nur fragen:
    Ja, schämt Ihr Euch nicht so etwas Wertvolles kiloweise zu verramschen?
    Geändert von Kulturschmied (05.12.2006 um 22:58 Uhr)
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