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Auswahl von Klangschalen Fragen, für alle, die sich noch nicht entscheiden konnten

Hilfe(!) - Klangschale(n) als Geschenk?

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Alt 19.11.2005, 13:20
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zusel01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hilfe(!) - Klangschale(n) als Geschenk?

Hallo Leute,

mein Vorhaben, einer sehr guten Freundin zu Weihnachten eine Klangschale zu schenken, hat mich gerade mit einer mir völlig unbekannten Welt konfrontiert und ist der Grund, warum ich nun in diesem Forum gelandet bin.

Kann mir jemand einen Rat geben? Sie (die gute Freundin) ist angehende Musiktherapeutin, besitzt bisher keine einzige Schale und würde mit der von mir geschenkten ihre ersten eigenen Erfahrungen machen.

Ich bin mir nicht sicher, ob mein naiver Plan, einfach eine Internetbestellung vorzunehmen, nicht von vornherein ein etwas irriger ist, aber andererseits würde mich ein Klangschalengeschäft wohl noch vor viel größere Probleme stellen.

Ich möchte daher einfach mal ein paar (vielleicht dumme, aber für mich wichtige) Fragen stellen....


-Gibt es sowas, wie eine "Einsteigerschale"?
-Wie groß sollte sie sein?
-Wie teuer sollte sie sein?
-Reicht eine überhaupt? Ist es nicht sinnvoller gleich ein Set zu schenken?
-Auf was sollte ich achten?

Was ich wirklich nicht möchte, ist irgendwas minderwertiges schenken. Ich gebe lieber ein paar Euro mehr aus, weil ich aus Gitarrenspielerfahrung weiß, dass eine "preis"werte"" Gitarre, die in höheren Lagen unsaubere Töne von sich gibt, alles andere als ein Vergnügen ist, auch wenn man sie geschenkt bekommt (wenn dieser Vergleich überhaupt Sinn macht...).

Also, über ein paar Hinweise und Anregungen wäre ich sehr glücklich,

zusel01.
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  #2 (permalink)  
Alt 19.11.2005, 19:42
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frank plate befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von zusel01

Ich bin mir nicht sicher, ob mein naiver Plan, einfach eine Internetbestellung vorzunehmen, nicht von vornherein ein etwas irriger ist, aber andererseits würde mich ein Klangschalengeschäft wohl noch vor viel größere Probleme stellen.
Eine Internetbestellung hat den Vorteil, dass Du 14 tägiges Rückgaberecht für die Schale hast. Sprich kurz vor Weihnachten gekauft, kannst Du nach Weihnachten noch umtauschen. Wenn Du mit uns sprichst, könntest Du auch ein längeres Arrangement haben.
Dann könnte Deine Freundin noch umtauschen. Das bieten Dir sicher andere Hänlder auch an. Ich weiss es von einigen, die das auch bei telefonischen Bestellungen machen.

Zitat:
Zitat von zusel01
Ich möchte daher einfach mal ein paar (vielleicht dumme, aber für mich wichtige) Fragen stellen....
Gibt es nicht, nur dumme Antworten.


Zitat:
Zitat von zusel01
-Gibt es sowas, wie eine "Einsteigerschale"?
-Wie groß sollte sie sein?
-Wie teuer sollte sie sein?
Die Hauptfrage dürfte sein, wieviel willst Du ausgeben. Für 50 Euro gibt es eben kleinere Schalen, bei 100 schon was rechtes von der Grösse her, bei 200 schon super tolle Schalen
Du könntest z.B bei unserer Klangschalensuche im Shop einmal über den Preis suchen

Zitat:
Zitat von zusel01
-Reicht eine überhaupt? Ist es nicht sinnvoller gleich ein Set zu schenken?
-Auf was sollte ich achten?
Eine reicht in der Regel, Vor allem solltest Du wissen, was Du möchtest, dass sie damit macht.
Für Meditationen reicht eine gegossen Schale, die bekommst Du in allen Grössen von Handtaschentauglich bis zur Top Meditationsschale aus Japan (die kann dann minutenlang schwingen) siehe auch unsere Klangschalensuche
Zur Klangmassage solltest eine Schale von mindestens 500 gr nehmen.

Zitat:
Zitat von zusel01
Was ich wirklich nicht möchte, ist irgendwas minderwertiges schenken. Ich gebe lieber ein paar Euro mehr aus, weil ich aus Gitarrenspielerfahrung weiß, dass eine "preis"werte"" Gitarre, die in höheren Lagen unsaubere Töne von sich gibt, alles andere als ein Vergnügen ist, auch wenn man sie geschenkt bekommt (wenn dieser Vergleich überhaupt Sinn macht...).
Das ist kein Problem, es gibt sehr gute Händler, die einwandfreie Ware anbieten. Die meisten Sepzialisten kenne ich persönlich, die sind alle seriös. (Stefan nur von hier und vom Telefon - ihn schliesse ich da mit ein)

Und wenn Du das Gefühl hast, es will Dich jemand über den Tisch ziehen - Lass es

Zitat:
Zitat von zusel01
Also, über ein paar Hinweise und Anregungen wäre ich sehr glücklich,

zusel01.
Hab ich Dir erst mal gegeben. Wenn Du mehr wissen willst, frage! Ich werde Dir so schnell antworten wie es geht. Habe aber noch mehrere Tage lang Klangmassage-Seminare. Also hab etwas Geduld mit mir
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Gebe seit 1993 Klangmassagen
Meine Spezilität die Arbeit mit Planetenklangschalen
Seit 1997 biete ich Seminare zur Klangschalenmassage an
Mitautor des Praxisbuch Klangmassage
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  #3 (permalink)  
Alt 21.11.2005, 15:06
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Stefan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo zusel,

Für Meditationszwecke oder zum ausprobieren reicht eine Schale (ab ca. 70 Euro ) aus.
Zur Klangmassage würde ich Dir ein Set von 3 Schalen empfehlen (300 - 400 Euro).

Wenn Du einen guten Händler hast, (Frank, Peter Hess oder ich , um nur einige zu nennen), kannst Du auch getrost welche über das Internet bestellen. Da Du ja selber Neuling bist, hast Du auch noch nicht das Ohr um professionell eine Schale auszusuchen. Dazu braucht man auch ein wenig Erfahrung. (Wie bei allen Dingen).

Gruß Stefan
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Stefan Michel

Ausbilder in Klangschalenmassage
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  #4 (permalink)  
Alt 21.11.2005, 16:44
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zusel01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Lieber Frank, lieber Stefan,

vielen Dank für Euer Feedback. Ich denke der Verwendungszweck der zu schenkenden Schale lässt sich am Besten als "Sich-Ausprobieren", "Klangerfahrungen machen" und "Anfangen" beschreiben. Ich habe mich mittlerweile recht umfassend belesen und mir einen Großteil der Klangbeispiele angehört, die ich im Internet finden konnte (Brain-/Earstorming).

Nach all dem bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es eigentlich das Beste wäre, meine Freundin in einem mit hunderten von Schalen gefüllten Raum eine Weile allein zu lassen, damit sie sich für diejenige entscheiden kann, die sie am meisten "anspricht". Denn die Klänge, dich ich gewissermaßen "sympathisch" finde, sind es ja nicht automatisch auch für sie. Leider ist das logistisch zur Zeit nicht möglich und ich muss zwangsläufig irgendwie "projizieren".

Immerhin entstanden bei meinen Recherchen eine neue Frage, die mir jetzt durch den Kopf spukt. Ich habe einige der Klangbeispiele, die mich irgendwie angesprochen haben, durch einen Spectrum Analyzer gejagt, um das, was mein ungeschulten Gehörs relativ undifferenziert wahrnimmt, sozusagen ins Visuelle zu übertragen.

Wenn ich das, was ich sehe, richtig interpretiere, haben einige Schalen mehr "markante Obertöne" und andere weniger viele. Stefan schreibt auf seiner Homepage, dass es möglich ist, die verschiedenen Töne (mit etwas Übung) einzeln anzuspielen.

Nun meine Frage: Inwieweit lässt sich diese tonale Vielfältigkeit als Anhaltspunkt für den Verwendungszweck nehmen (oder die Qualität)? Zum "Sich-Klanglich-Ausprobieren" erscheint mir das doch als Entscheidungskriterium, anders gesagt: "projizierter" Wohlklang + Klangvielfalt + gute Beratung = zu verschenkende Klangschale?
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  #5 (permalink)  
Alt 21.11.2005, 18:28
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Zitat:
Zitat von zusel01

Wenn ich das, was ich sehe, richtig interpretiere, haben einige Schalen mehr "markante Obertöne" und andere weniger viele. Stefan schreibt auf seiner Homepage, dass es möglich ist, die verschiedenen Töne (mit etwas Übung) einzeln anzuspielen.
Da hast Du recht!
Zitat:
Zitat von zusel01
Nun meine Frage: Inwieweit lässt sich diese tonale Vielfältigkeit als Anhaltspunkt für den Verwendungszweck nehmen (oder die Qualität)? Zum "Sich-Klanglich-Ausprobieren" erscheint mir das doch als Entscheidungskriterium, anders gesagt: "projizierter" Wohlklang + Klangvielfalt + gute Beratung = zu verschenkende Klangschale?
Kann ich nicht wirklich was zu sagen, da ich die Projektion nie als Anlass zur Auswahl genommen habe.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, was Dir gefällt, gefällt womöglich niemand anderem.

Ein guter Tip für GEschenke ist aber immer: Stelle Dir vor Deinem inneren Auge (in Deiner Fantasie) die zu beschenkende Person vor. Und wenn diese bei dem Klang einer Schale anfängt zu strahlen, dann liegst Du richtig.
Klappt besser als man denkt
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  #6 (permalink)  
Alt 21.11.2005, 22:03
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Frank Pate schrieb: "Ein guter Tip für GEschenke ist aber immer: Stelle Dir vor Deinem inneren Auge (in Deiner Fantasie) die zu beschenkende Person vor."

Projektion ist vielleicht ein blödes Wort, denn eigentlich meinte ich genau das.
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  #7 (permalink)  
Alt 21.11.2005, 22:07
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Wieder mal die Geschichte mit der Kommunikation. Ist schwierig. Aber wir haben ja bei das gleiche gemeint. Dann passt es ja!
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  #8 (permalink)  
Alt 22.11.2005, 11:07
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@zusel

Ich habe es schon häufig erlebt, dass eine Person, die eine Schale haben wollte und der ich in einen Raum mit 150 Schalen geführt habe, keine gefunden hat, weil sie mit der Angebotvielfalt überfordert war.

Auf Deine Frage nach der tonalen Vielfalt:

Dies ist nur ein Anhaltspunkt zur Qualität neben: Dauer des Nachklingens, Klangharmonie, Interferenzen, Vibration am Boden, leichte Anreibbarkeit,....

Ganz wichtig: der persönliche Eindruck
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Stefan Michel

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  #9 (permalink)  
Alt 01.12.2005, 12:55
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zusel01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also, ich möchte nocheinmal für das FeedBack danken.

Ich habe in einem Fachgeschäft für Obertoninstrumente in Finnland nach langem ausprobieren endlich eine Schale gefunden, für die ich mich ohne großes Zögern entscheiden konnte und habe dabei versucht alle Ratschläge zu beherzigen. Ich habe festgestellt, dass das "In-die-Hand-nehmen" einer Klangschale und des "Fühlen-können" der Vibrationen und vor allem auch das Erleben des Klanges in einem bestimmten Raum, dann doch etwas ganz anderes ist, als eine Hörprobe auf meinen Heimlautsprechern. Anders gesagt: als ich die Schalen sozusagen "live" erlebte, hab ich es geschafft mein rationales Kalkül ein wenig in den Hintergrund zu stellen.

Sie wiegt ca. 600 Gramm, hat einen sehr wohligen harmonischen Klang und brachte mich beim Denken an die zu beschenkend Person zum Lächeln. Sie klingt recht lange nach (ca. 1.5-2 Minuten, je nach Anschlagstärke) und ist eine alte Tibetische Schale mit Gebrauchsspuren.

Digital analysiert habe ich das Tonspektrum zu Hause trotzdem. Was ich allerdings nicht weiß, ist, welcher von den Tönen nun der Grundton ist. Ich habe Ausschläge bei 193,8 Hz, 569,9 hz, 1043,6 Hz, 1661 Hz und 2334Hz.
Bei 3075 und 3922 Hz gibt es beim Anschlagen mit der Holzseite eines Lederschlägels auch noch deutliche Resonanzen.

Wie kann man den Grundton erkennen?
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  #10 (permalink)  
Alt 01.12.2005, 21:19
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der grundton ist am "grund"..... also in der regel der tiefste ton. ganz einfach :-)

bei glocken gibts dann oft noch die unhörbaren "schlagtöne" die tiefer sind, aber im falle unserer handlichen klangschalen ist es der unterste ton.

wenn schon analyse dann richtig: ich rate dir (wenn möglich) mal das frequenzband so eng wie möglich zu stellen, dann wirst du die wirklichen frequenzen der schale sehen- es sind gerade beim grundton meistens 2 nebeneinanderliegende schwingungen! die sind insofern sehr wichtig, da sie die schwebung der schale bestimmen. d.h. gerade wenn es um meditation oder biofeedback oder dergl. geht-also wo du dich "einschwingen" willst und dafür deine gehirnstronfrequenzen beeinflussen willst (stichwort: alphazustand) sind schwebungen um die 5 herz und tiefer sehr wünschenswert. dies empfindet auch der körper als angenehm.

gerade "schlechte" schalen klingen deshalb subjektiv hart, oder stressig weil sie relativ hohe schwebungsfrequenzen haben (ergo die beiden "nachbarfrequenzen" weit auseinanderliegen-deshalb sprechen diese schalen auch schlechter an!).

man kann allerdings noch sagen- je tiefer eine schale ist, umso allgemeiner wird sie als wohltuend empfunden, weil tiefe frequenzen mehr "körperlich" wirken (und da sind wir ähnlicher als bei emotionalen und geistigen dispositionen die mehr in höheren frequenzbereichen angesiedelt sind).

viel spaß mit der schale. wenn du wasser einfüllst, kannst du die frequenz noch etwas nach unten trimmen, da die dämpfung der schalenwände dann erhöht wird.
lg matthias
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